1. Saarland
  2. Saarbrücken
  3. Sulzbach

Wie man eine perfekte Dämmung erreicht

Wie man eine perfekte Dämmung erreicht

Auch wer den Lärmpegel von außen auf ein Mindestmaß reduzieren möchte, kommt an einer ordentlichen Dachdämmung nicht vorbei, betonen die Experten. Doch welches Dämmverfahren ist für welches Dach geeignet und welche Kriterien gilt es dabei zu beachten? Generell unterscheidet man folgende Dämmvarianten: Auf-, Zwischen- und Untersparrendämmung. Während die erste Form der Dämmung oberhalb der Dachsparren und von außen angebracht ist, wird die Dämmung bei der Zwischen- bzw. Untersparrendämmung in der Regel von innen montiert, und zwar entweder zwischen oder unter den Sparren, also den von der Traufe zum First laufenden Balken bzw. Trägern des Dachstuhls. Bei Dachsanierungen besteht zudem die Möglichkeit, mit Hilfe von innovativen Dachsanierungs-Dämmsystemen mit speziellen Dampfbremsen die Zwischensparrendämmung von außen in die Gefache zwischen den Sparren einzubringen, und zwar einfach über die Sparren hinweg. Mit herkömmlichen Dampfbremsfolien hingegen funktioniert das nicht: Hier müsste dann jedes Gefach einzeln abgedichtet werden. Eine lohnenswerte Idee für den Fall, dass die Dacheindeckung inklusive Lattung komplett erneuert werden muss. Auf diese Weise kommt man bei der nachträglichen Dämmung in ausgebauten Dachgeschossen um die Entfernung der Innenbekleidungen herum und kann den Wohnraum auch während der Sanierungsphase ungestört nutzen. Aufsparrendämmung

Auch wer den Lärmpegel von außen auf ein Mindestmaß reduzieren möchte, kommt an einer ordentlichen Dachdämmung nicht vorbei, betonen die Experten. Doch welches Dämmverfahren ist für welches Dach geeignet und welche Kriterien gilt es dabei zu beachten?

Generell unterscheidet man folgende Dämmvarianten: Auf-, Zwischen- und Untersparrendämmung. Während die erste Form der Dämmung oberhalb der Dachsparren und von außen angebracht ist, wird die Dämmung bei der Zwischen- bzw. Untersparrendämmung in der Regel von innen montiert, und zwar entweder zwischen oder unter den Sparren, also den von der Traufe zum First laufenden Balken bzw. Trägern des Dachstuhls. Bei Dachsanierungen besteht zudem die Möglichkeit, mit Hilfe von innovativen Dachsanierungs-Dämmsystemen mit speziellen Dampfbremsen die Zwischensparrendämmung von außen in die Gefache zwischen den Sparren einzubringen, und zwar einfach über die Sparren hinweg.

Mit herkömmlichen Dampfbremsfolien hingegen funktioniert das nicht: Hier müsste dann jedes Gefach einzeln abgedichtet werden. Eine lohnenswerte Idee für den Fall, dass die Dacheindeckung inklusive Lattung komplett erneuert werden muss. Auf diese Weise kommt man bei der nachträglichen Dämmung in ausgebauten Dachgeschossen um die Entfernung der Innenbekleidungen herum und kann den Wohnraum auch während der Sanierungsphase ungestört nutzen.

Aufsparrendämmung

Hierbei werden feste Platten aus Steinwolle oder anderen Materialien oberhalb der Sparren auf eine Holzschalung verlegt, so dass die Dämmschicht eine durchgehende Fläche bildet, auf welche anschließend die Eindeckung kommt. Das Resultat - eine durchgehende Dämmung - ist dabei sowohl aus bauphysikalischer wie aus wärmeschutztechnischer Sicht von großem Vorteil.

Durch die äußere Anbringung der Dämmung bleibt das Gebälk raumseitig sichtbar und kann so positiv zur behaglichen Wohnatmosphäre beitragen. Unter Umständen muss jedoch eine Genehmigung von der Baubehörde eingeholt werden, da sich die Dachgiebelhöhe bzw. dadurch auch die Ästhetik des Hauses durch die Dämmung verändert. Auch müssen etwaige Anschlüsse an Dachfenstern bzw. Schornsteinen an die veränderte Dachhöhe angepasst werden. Zudem ist eine außen liegende Dämmung extremen Temperaturwechseln ausgesetzt, so dass die einzelnen Platten besonders dimensionsstabil sein müssen, um spätere Rissbildung, Knack- und Knirschgeräusche verhindern zu können.

Zwischendämmung

Dabei wird die Dämmung auf der Innenseite mit einer zusätzlichen, luftdichten Folie vor Feuchtigkeit geschützt. Hierfür können sowohl Stein-, als auch Glaswolle sowie Naturdämmstoffe verwendet werden. Etabliert haben sich die einfach zu verarbeitenden Glaswolle Klemmfilze, die ohne zusätzliche Befestigung einfach zwischen die Sparren geklemmt werden. Oft ist bereits eine Dämmung zwischen den Sparren installiert, welche im Bedarfsfall problemlos nachgerüstet werden kann, z.B. wenn diese zu schwach ist, um für angenehme Wohnqualität zu sorgen.

Untersparrendämmung

Auch hierbei handelt es sich um eine Form der Innendämmung, die mit der Zwischensparrendämmung kombiniert wird. Dabei werden die Sparren mit einer vergleichsweise dünnen Dämmschicht von innen überdeckt, so dass Wärmebrücken wirksam reduziert werden. Beim Einbau dieser Dämmvariante wird auf der Unterseite der Dachsparren bzw. bei Dachmodernisierungen auf eine schon vorhandene Bekleidung eine Konterlattung angebracht. In die Zwischenräume dieser Lattung werden zusätzlich Untersparren-Klemmfilze geklemmt, bevor der Aufbau je nach Wunsch mit Gipskartonplatten beplankt bzw. mit Profilhölzern bekleidet werden kann - damit sich das Resultat auch optisch sehen lassen kann. Die Experten weisen darauf hin, dass diese Art der Zusatzdämmung besonders effizient ist, da bei geringen Kosten und Aufwand eine deutliche Verbesserung des vorhandenen Wärmeschutzes zwischen den Sparren von bis zu 27% erreicht werden kann.

Weitere Informationen unter www.dach.de .