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Neues aus der Stadt Sulzbach
Was wird aus dem Schwesternwohnheim?

Sulzbach. Bürgerversammlung am Donnerstag in der Aula. Stadt Sulzbach stellt Konzept vor. red

Seit Ende vergangenen Jahres ist das denkmalgeschützte ehemalige Schwesternwohnheim in der Lazarettstraße im Eigentum der Stadt. Leider ist aus dem einst so besonderen Haus  ein Schandfleck geworden. Diesen will die Stadt jedoch beseitigen. Das Gebäude, das an exponierter Stelle an der Kreuzung zur Bahnhofstraße steht, soll saniert und zu einem „Haus der Generationen“  umgebaut werden. Hier soll das Jugendzentrum einziehen, außerdem sollen die Gemeinwesenarbeit der Caritas, der Seniorenbeirat der Stadt und eventuell auch das Projekt „Familie gibt Aufwind“ oder der Verein „Kleine Tiger“ in dem Gebäude Platz finden.  Das Konzept, das von der Arbeitsgemeinschaft Prof. Klaus Dieter Köehler/Architekturbüro 3bstoff Michael Arend – Michael Seiler entwickelt wurde, wird mit entsprechenden Plänen am kommenden Donnerstag, 16. August, bei einer Bürgerversammlung in der Aula vorgestellt. Dazu sind alle geladen. Beginn ist um 18 Uhr.


Ein Teil des Konzeptes ist ein dreigeschossiger Erschließungstrakt links neben dem denkmalgeschützten Gebäude, teilt die Stadt-Pressestelle des Weiteren mit. In diesen kommen die Treppe, ein Aufzug und die Sanitäranlagen.

Zahlreiche Fenster auf der Südstraße des Baus sorgen für ein lichtdurchflutetes Inneres. An dem denkmalgeschützten Schwesterwohnheim wird der linke, später angebaute Teil, abgerissen. Hergerichtet wird der alte Gewölbekeller, der von der rechten Seite des Hauses und auch durch den Erschließungstrakt zugänglich ist.



Die erste und zweite Etage des ehemaligen Schwesternwohnheims sind fürs JuZ vorgesehen. Das Dachgeschoss verfügt über einen großen Bewegungsraum und Büros. Zur Finanzierung des Projektes, zu dem der  Stadtrat bereits seine Zustimmung gegeben hat,  werden Fördermittel in Höhe von 1,2 Millionen Euro, die einmal für die Sanierung des Anwesens Sulzbachtalstraße 116 bis 118 vorgesehen waren, umgeleitet. „Die Mittel wären dort städtebaulich mit guter Außenwirkung bestens aufgehoben, um die Zufahrt zu zentralen Einrichtungen der Stadt erkennbar aufzuwerten“, hieß in der entsprechenden Ratsvorlage.

Und weiter: „Aus der Ruine soll und kann ein Aushängeschild für die Stadt werden.“