Treuegelöbnis von Bundeswehr-Rekruten aus Merzig in Sulzbach

Bundeswehr : „Für Frieden und Demokratie“

Am Dienstag versammelten sich 100 Rekruten in Sulzbach zum Treuegelöbnis.

Rund 100 Rekrutinnen und Rekruten der Ausbildungskompanie 26 des Fallschirmjägerregiments 26 aus Merzig gelobten am Dienstag, „der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit tapfer zu verteidigen“. Am öffentlichen Gelöbnis am Salzbrunnenensemble in Sulzbach nahmen neben Vertretern aus Politik und Gesellschaft zahlreiche Familienangehörige der jungen Soldatinnen und Soldaten sowie rund 500 weitere Bürgerinnen und Bürger teil. „Das bekräftigt unsere lebendige Partnerschaft“, erklärte Sulzbachs Bürgermeister Michael Adam (CDU). Die Salzstadt hat seit vielen Jahren eine Patenschaft für die Einheit übernommen und pflegt diese intensiv. Adam wandte sich auch an die Rekruten: „Es ist ein harter Dienst, den Sie gewählt haben. Aber er ist wichtig für Deutschland, den Frieden und die Demokratie.“

Kommandeur Oberstleutnant Markus Meyer ging in seiner Ansprache auf den 70. Geburtstag des Grundgesetzes ein. Er erinnerte daran, dass die Bundeswehr erst später ins Leben gerufen wurde und welche Bedeutung der „Bürger in Uniform“ hat. „Für mich war es ein Kindheitstraum. Schon mein Vater und Großvater waren bei der Bundeswehr“, sagte der Obergefreite Tobias Meder aus Saarbrücken nach seinem Gelöbnis.

Dass Soldat sein kein Beruf wie jeder andere ist, sei ihm bewusst: „Das muss man sich klar machen, bevor man sich verpflichtet. Ich möchte in den kommenden Jahren viele Erfahrungen machen.“ In der Rede der Rekruten erinnerte Jäger Felix Münchow an die Erfahrungen während der Grundausbildung. „Wir lernten, wie man in einer geraden Linie steht. Das ist nicht so einfach, wie es sich anhört“, sagte Münchow und sorgte damit für Lacher. Er stellte dann aber Werte in den Mittelpunkt, die der Gesellschaft über die Bundeswehr hinaus guttun: „Wir lernten Teamwork, Zusammenhalt und Kameradschaft.“

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