Kostenpflichtiger Inhalt: Fastnacht : Tolle Stimmung bei den Kneisjer

Ob Büttenrede, Gesang oder Tanz: In der ausverkauften Bismarckhalle kamen alle auf ihre Kosten.

„Fuffzisch Johr unn kää bissje leiser – am beschde feiert ma mit de Kneisjer.“ Unter diesem Motto feierten die Kneisjer vom Hoferkopf in diesem Jahr gleich dreimal bei ihren Kappensitzungen rauschende und unterhaltsame Partys in einer jeweils ausverkauften Bismarckhalle. Als erste Gratulanten zauberten die kleinen „Kekse“ im Kindergartenalter mit einer entzückenden Darbietung allen ein Lächeln ins Gesicht. Dafür gab´s natürlich eine Rakete. Die beiden „ABC-Schützen“ Volker und Rainer lästerten über ihren Schulalltag. „Ich finde auch nicht alles gut, was die Lehrerin macht, aber ich rufe nicht ständig deren Eltern an.“ Der pantomimische Sketch „Kneisjes Donnerflug“ hatte zwar keine Worte, dafür umso mehr Lacher. Die drei Mädels Lena, Alina und Lia beeindruckten mit einer geballten Ladung humorischer Familiengeschichten – alles auswendig vorgetragen. „Bei uns in der Familie heiraten alle untereinander. Der Onkel die Tante, der Opa die Oma und der Papa die Mama.“

Für seine besondere Unterstützug des Vereins erhielt Benjamin Schaum eine Ehrung und wurde in den Kreis der eisernen Kneisjer aufgenommen. Viel Applaus erhielten auch die „Heiseren Kneisjer“ für ihre Mundart-Kneisjes-Hits wie das „Guddjeslied“ oder „Dibbelabbes, Schales, Äbbelschmier“. Brüllendes Gelächter ernteten die drei „Sexy Boys“ mit ihrem Babysketch. Da flogen die Windeln durch den Saal und das pure Chaos brach aus, weil die „Mamas“ lieber auf Shopping-Tour gingen, als auf ihre Sprösslinge aufzupassen.

Traditionell bereicherten in der dritten Sitzung die Fackelläufer des Fördervereins der Friedrichsthaler Bäder die Sitzung und sammelten für ihren guten Zweck, nicht ohne auf unterhaltsame Weise darauf aufmerksam zu machen.

Die „Seamless Twins“ übten das Flirten in Rollenspielen und testeten ihren Marktwert bei den Männern und der „kleinste gemeinsame Theiler“ erzählte, wie es ist, wenn man sich in der Phase zwischen „gepflegt aussehen und gepflegt werden“ befindet.

Verdient viel Applaus gab es auch für die Tanzbeiträge und Choreografien der Mariechen, Garden und Showtanzgruppen. Mit atemberaubendem Tempo flogen da die Beine, es gab Sprünge und Spagate am laufenden Band. Das Publikum war begeistert.