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Sulzbacher können sich auf ihre Feuerwehr verlassen

Sulzbacher können sich auf ihre Feuerwehr verlassen

Neuweiler. Weit mehr als hundert Zuschauer, davon viele Kinder, verfolgten am Samstagnachmittag die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Sulzbach in Neuweiler

Neuweiler. Weit mehr als hundert Zuschauer, davon viele Kinder, verfolgten am Samstagnachmittag die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Sulzbach in Neuweiler. Am Gebäude der Volksbank an der Martin-Luther-Straße ging es um eine kombinierte Einsatzübung mit Brandbekämpfung und Menschenrettung aus einer verqualmten Wohnung und von der Dachterrasse sowie die Bergung von zwei verletzten Personen bei einem gleichzeitigen Verkehrsunfall. Eine Person war in Panik beim Ausfahren mit dem Auto aus dem Hof des Brandbereiches mit einem anderen Pkw kollidiert. Beide Fahrer wurden eingeklemmt. Die Einsatzleitung sah sich durch die schwierige Situation und die vielen Zuschauer vor besondere Probleme gestellt, machte Reiner Schwarz später bei der Übungsbesprechung deutlich. "Die Ordnung des Einsatzraumes wurde durch die vielen Menschen beengt", sagte der Brandinspekteur des Regionalverbandes Saarbrücken. Auch bei echten Einsätzen gebe es oft ähnliche Probleme; damit müsse man fertig werden. René Comont, der Sulzbacher Wehrführer, und sein Stellvertreter Matthias Petak vom Löschbezirk Neuweiler lösten als Einsatzleiter die gestellte Aufgabe aber ausgezeichnet, betonte der Brandinspekteur: "Es war eine sehr gelungene Übung." Die vier Sulzbacher Löschbezirke waren mit 80 Mann und zehn Fahrzeugen, darunter auch die große Drehleiter, im Einsatz. Dem Ortsverein Sulzbach-Neuweiler des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zollte Schwarz ein besonderes Lob. Mit zwei Fahrzeugen und 20 Mann betreuten ihre Einsatzkräfte die "Verletzten umfassend und vorbildlich", sagte Schwarz. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und DRK habe hervorragend funktioniert. "Bei solchen Rettungskräften können die Sulzbacher beruhigt schlafen" fasste Schwarz seine Einsatzkritik zusammen. Der Erste Beigeordnete der Stadt Sulzbach, Werner Naumann, bekundete allen Männern und Frauen der Feuerwehr seinen Respekt. Bei ihren Einsätzen setzten sie Leben und Gesundheit ein, um Hab und Gut der Bevölkerung zu schützen. Das verdiene immer wieder Dank und Anerkennung. hs "Bei solchen Rettungskräften können die Sulzbacher beruhigt schlafen."Brandinspekteur Reiner Schwarz