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Spaß, nette Leute und der Gesundheit was Gutes tun

Spaß, nette Leute und der Gesundheit was Gutes tun

Bei der Volkswanderung des Vereins „Frei-weg“ verursachten die Arbeiten im Quierschieder Weg einige Schwierigkeiten. Doch mit der Unterstützung von TÜV und Baufirma konnten am Wochenende 1100 Menschen starten.

Als am Sonntagnachmittag die letzten Wanderer von den Strecken zurück waren, da fiel Joachim Groß ein großer Stein vom Herzen. Trotz der Sperrung der Zufahrt zu Start und Ziel an der Gemeinschaftsschule im Vopeliuspark wegen der Asphaltarbeiten im Quierschieder Weg, hatte bei der 29. Internationalen Volkswanderung des Wandervereins "Frei-weg" Hühnerfeld alles geklappt. Das Ganze hatte dem Verein doch einiges an Kopfzerbrechen bereitet und dem Vereinschef in den Tagen vor der Veranstaltung einige schlaflose Nächte gebracht. "In Anbetracht der Situation haben wir das Beste daraus gemacht", erklärte Groß. "Wir sind wohl mit einem blauen Auge davongekommen", so der Frei-weg-Vorsitzende. Die mit den Autos angereisten Wanderer konnten auf dem Gelände des TÜV in Sulzbach parken. Der Verein setzte von dort einen Pendelbus ein, der sie bis zum Sportzentrum brachte. "Für die unkomplizierte Hilfe durch den TÜV und die Unterstützung durch die Baufirma möchte ich mich herzlich bedanken", erklärte er im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung. Und wo er schon mal beim Danke sagen war, hob Groß auch das Engagement aller Helferinnen und Helfer an den zwei Tagen besonders hervor. Es waren jeweils mehr als 50 Frauen und Männer im Einsatz.

Insgesamt kamen am Wochenende rund 1100 Menschen zur 29. Auflage der Hühnerfelder Volkswanderung. Guido Hoffmann, der Wanderwart von "Frei-weg", hatte mit seinem Team wieder drei abwechslungsreiche Strecken mit viel Waldanteil ausgesucht und ausgeschildert.

Mit dabei war wieder eine kinderwagengerechte Sechs-Kilometer-Strecke. Sie führte in Richtung TÜV , dort in den Wald und hinunter nach Fischbach, an der Kläranlage und dem Hundedressurplatz vorbei und in Richtung Brefeld zurück zur Schule.

Die Zehn-Kilometer-Route führte durch die Waldparkanlage hoch an die Paulshütte und über die Reha-Klinik wieder auf die Sechs-Kilometer-Tour.

Die lange Strecke über 20 Kilometer machte eine Schleife in Richtung der Privatgrube im Fischbacher Wald und führte über den Hohlenstein zur Klinik. Am Sonntag um die Mittagszeit kamen die Wanderfreunde aus Dietkirchen mit dem Bus in Hühnerfeld an. "Wir waren heute Morgen schon bei einer Wanderung in Eberwald", erzählte Ingrid Beumer. Mit ihrem Mann Heinz und Lisa Höveler machte sie sich gleich auf die Zehn-Kilometer-Runde. "Wandern macht Spaß, man trifft nette Leute, und es ist auch noch gut für die Gesundheit", so Heinz Beumer.

Als die drei zu ihrer Tour aufbrachen, war Hans Bost aus Quierschied schon wieder zurück. "Mein linkes Knie hat gut gehalten", sagte Bost und erklärte, dass er erst im Februar ein neues Gelenk bekommen habe.

Zwei ruhige Tage verlebten die Mitglieder der DLRG Sulzbach. Sie hatten den Sanitätsdienst übernommen. "Kein besonderen Vorkommnisse", meldete Frank Bohr.

Zum Thema:

Auf einen Blick Bei der 27. internationalen Volkswanderung von Frei-weg Hühnerfeld stellten die Freunde vom Wanderverein Dudweiler mit 75 Männern und Frauen die stärkste Gruppe.Mit 59 Personen waren die Wanderfreunde aus Dietkirchen dabei. Mehr als 30 Teilnehmer stellten die Wanderfreunde aus Sulzbach bei Kirn, die Marschfreunde Ensheim, die Wandervereine aus Hüttigweiler und Hülzweiler, die ,,Kilometerfresser" aus Schmelz und das DRK Quierschied. ll