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Prominenz belebt 2015 die Salzstadt

Prominenz belebt 2015 die Salzstadt

Ein Chansonwettbewerb, das Festival der deutschsprachigen Liebesroman-Autoren und ein Volkstheatertreffen sind die Höhepunkte des Kulturprogrammes 2015 in Sulzbach. Das wurde am Mittwochabend im Stadtratsausschuss bekannt.

Inga Lindström wird kommen, Kerstin Gier auch und Franz Xaver Kroetz : Prominenz hat sich fürs kommende Jahr in Sulzbach angesagt. Denn drei kulturelle Großveranstaltungen sind 2015 fester Bestandteil des Kulturprogramms der Stadt.

Wie die bekannte saarländische Autorin Deana Zinßmeister am Mittwoch im Ausschuss für Kultur und Gesellschaftspolitik mitteilte, werden mehr als 100 Teilnehmer beim DeLiA-Festival vom 28. bis 31. Mai in Sulzbach dabei sein - Mitglieder der Vereinigung deutschsprachiger Liebesroman-Autoren. Zugesagt habe auch das Autorenehepaar der Reihe um "Die Wanderhure ", Iny Lorentz. Wie Zinßmeister und Brigitte Thul, die seitens der Verwaltung die Organisation übernimmt, den Ausschussmitgliedern sagten, wird es am Samstag, 30. Mai 2015, eine lange Lesenacht m Salzbrunnenhaus geben, in der neun Autoren von Liebesromanen aus ihren Bücher vortragen. Im Rahmen des Festivals im Mai werde zudem der DeLiA-Preis überreicht. Wie im Ausschuss weiter bekannt wurde, soll sich das finanzielle Engagement der Stadt darauf beschränken, die Räume zur Verfügung zu stellen. Die Festival-Teilnehmer werden im Olympiastützpunkt Saarbrücken übernachten.

Bereits zum dritten Mal wird das Festival um den deutsch-französischen Chanson- ind Liedermacherpreis ausgetragen. Wie Wolfgang Winkler bestätigte, haben sich 121 Künstler um die Preise (Preisgeld insgesamt 8000 Euro) beworben. Laut Bürgermeister Michael Adam rechnet die Verwaltung auch für das Festival am 7. März damit, dass die Kosten von Sponsoren getragen werden. Für den Fall, dass das nicht eintreffen sollte, will die Verwaltung nach Adams Worten 3000 Euro als "Rückfallebene" in den Haushalt einplanen. Dem stimmten alle Fraktionen zu.

Das dritte Großereignis geht vom 29. April bis 3. Mai über die Bühne: das Volkstheaterfestival "Wurzelwerk". Hierbei werden bis zu sechs Theater Gruppen mit "postmigrantischem Hintergrund" (die Einwanderern abstammen) auftreten. Neben den Aufführungen in Mundart werde es diverse Podiumsdiskussionen geben. Auch bei "Wurzelwerk" beschränke sich der finanzielle Beitrag der Stadt auf die Bereitstellung von Aula und Salzbrunnenhaus sowie Hilfe bei der Organisation. Geld solle nicht direkt fließen.