Parkplätze am Netto-Markt bleiben den Kunden vorbehalten

Freies Parken? : Der Markt-Betreiber ist der Herr der Parkplätze

Um die Frage, wer auf den Parkplätzen am neuen Netto-Markt im Sulzbacher Stadtteil Altenwald sein Auto abstellen darf, gab es bis dato einige Unklarheiten.

So fragte ein SZ-Leser jüngst, ob er seinen Wagen auch vor dem Verbrauchermarkt abstellen dürfe, wenn er nicht zum Einkaufen in das Geschäft gehe, sondern zum Beispiel im Umfeld einen anderen Laden aufsuche. Licht ins Dunkel bringt die Pressestelle der Stadt: Auf SZ-Anfrage antwortete sie: „Der Stadtrat hat in der Sitzung vom 14. Dezember 2017 die Umwidmung des Platzes durch den Bebauungsplan ‚Markt-Altenwald’ beschlossen, wonach der Marktplatz der Firma Netto zur Verfügung steht. Dies wurde mit der Bekanntmachung am 5. Januar 2018 vollzogen. Daher kann Netto die Parksituation in eigenem Verantwortungsbereich regeln.“ Konkret bedeute das, dass eine Erlaubnis  zum Parken vom Markt-Betreiber in Eigenregie vergeben werde.  Dieses Recht gelte dann für dessen Kunden.

Bei der Eröffnung Anfang Dezember hatte der Sulzbacher Bürgermeister Michael Adam gesagt: „Es ist eine tolle Einkaufsmöglichkeit, die modernsten Ansprüchen gerecht wird.“ Der Verwaltungschef erinnerte auch daran, dass die Neugestaltung der Altenwalder Ortsmitte „bereits ein lokalpolitisches Thema seit 1998 ist. Ich hoffe, dass die Bürgerinnen und Bürger hier jetzt wieder ihre Nahversorgung wahrnehmen.“ Dieses Problem war ja durch die Schließung der Filiale in Hühnerfeld größer geworden.

„Wir bieten hier  auf 920 Quadratmetern Verkaufsfläche zwischen 4500 und 5000 Produkte an“, erklärte Netto-Gebietsleiterin Expansion Lesja Karatnik, „dazu halten wir 70 Parkplätze vor. Der Markt verfügt über modernste Technik.“

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