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Mit besten Grüßen von der Polizeigewerkschaft

Solche Beschilderungen findet man in einem Teilstück der Lothringer Straße in Sulzbach. Foto: MH
Solche Beschilderungen findet man in einem Teilstück der Lothringer Straße in Sulzbach. Foto: MH FOTO: MH
Sulzbach. Michèle Hartmann

Nanu, was ist denn das? Wer in Sulzbach die Lothringer Straße zwischen Gutenberg- und Marktstraße entlang läuft, findet rechts oben, an einer Mauer angebracht, mehr als ein ,,Parken verboten"-Schild vor. Gleich daneben wird das Ganze noch untermauert, und zwar durch ein unübersehbares Emblem, dessen Farbe man kennt, auch wenn man noch nicht den spärlichen Text darauf gelesen hat. ,,Polizei - Dein Partner" steht da und, im Mittelkreis, ,,GdP". Das ist die Abkürzung für ,,Gewerkschaft der Polizei ".

Wie haben angerufen bei den Sulzbacher Ordnungshütern und das erfahren, was wir eh schon vermutet haben: Die Beamten der Inspektion in der Gärtnerstraße waren es natürlich nicht, die hier plakativ ihre freundlichen Grüße hinterlassen haben, sondern eher Privatleute, die verhindern wollen, dass man in diesem Abschnitt der Einbahnstraße sein Auto abstellt.

Ein Polizeibeamter erklärte diese Woche auf Nachfrage, dass man durchaus solche ,,Parken verboten"-Schilder anbringen kann. Auch die hinzugefügten Gewerkschaftsgrüße würden weiter nicht stören und auch nicht sanktioniert. Solche Beschilderungen könne man im Übrigen als Autofahrer links liegen lassen, sagt die Polizei sinngemäß. Denn schließlich sei die Straße öffentlicher Verkehrsraum, dessen Nutzung Privatleute nicht zu regeln hätten. Ums mal locker auszudrücken: Zur Abschreckung kann man sich auch eine Geisterbahn in den Vorgarten stellen, das ändert jedoch nichts daran, dass Autofahrer auf öffentlicher Fläche parken dürfen, sofern niemand dadurch behindert wird. Und so haben wir wieder was dazugelernt.