Losheim hofft auf Repplinger

Kreis Merzig. Acht Siege, drei Unentschieden, keine Niederlage - damit ist die SG Noswendel/Wadern in der Fußball-Landesliga Südwest nicht die beste Heimelf, aber die einzige, die zu Hause kein Spiel verloren hat. Auf die Heimstärke baut Trainer Lothar Pesch am morgigen Samstag, 15

 Christian Repplinger (rechts) könnte am Sonntag erstmals wieder auflaufen. Archivfoto: Rolf Ruppenthal

Christian Repplinger (rechts) könnte am Sonntag erstmals wieder auflaufen. Archivfoto: Rolf Ruppenthal

Kreis Merzig. Acht Siege, drei Unentschieden, keine Niederlage - damit ist die SG Noswendel/Wadern in der Fußball-Landesliga Südwest nicht die beste Heimelf, aber die einzige, die zu Hause kein Spiel verloren hat. Auf die Heimstärke baut Trainer Lothar Pesch am morgigen Samstag, 15.30 Uhr, wenn auf dem Hartplatz in Noswendel das Verfolgerduell gegen die SSV Überherrn angepfiffen wird. "Das ist ein kleines Endspiel für uns", sagt Pesch. Es geht im Spiel der Tabellennachbarn von Rang drei und vier darum, sich zumindest die Chance auf die Vize-Meisterschaft zu erhalten und über ein Relegationsspiel den Aufstieg in die Verbandsliga zu schaffen. "Eine Punkteteilung hilft wenig weiter, dann hat der FV Diefflen die besten Karten für die Vize-Meisterschaft", sagt Pesch. Noswendel/Wadern ist in diesem Jahr ungeschlagen: Ein Sieg und zwei Remis stehen zu Buche. Dagegen hat Überherrn kein Spiel gewonnen, nur einen Punkt geholt. "Für unseren Gegner ist es die letzte Chance, mit einem Sieg dranzubleiben", weiß Pesch. Trotz spielfreier Zeit über Ostern und damit einhergehender Zeit zum Regenerieren gab es im Kader der SG wenig Entwarnung. "Unsere personelle Lage ist angespannt. Nur gut, dass die A-Jugend spielfrei ist und einige Spieler auf der Bank Platz nehmen können", erklärt Pesch. Sorgen bereitet ihm zudem Dirk Wagner: "Der Überherrner Torjäger macht aus keiner Chance Tore, den müssen wir ausschalten." Wagner hat 15 Treffer erzielt. Personell auf dem Zahnfleisch geht seit Monaten der SV Losheim, der an diesem Sonntag, 15 Uhr, bei Viktoria Hühnerfeld spielt. "Von den letzten guten Ergebnissen der Hühnerfelder sind wir gewarnt. Dennoch wollen wir die 1:2-Heimniederlage wettmachen", sagt Trainer Jörg Alt. Thomas Schäfer, Freddy Brausch fallen neben Torhüter Tobias Kautenburger und Sebastian Gaszka aus. Dazu konnten einige Akteure kaum trainieren. Ein Lichtblick ist Torjäger Christian Repplinger, der wieder trainieren kann. "Er wird auf der Bank sitzen und nur im äußersten Notfall spielen", sagt Alt. Die SG Schwemlingen/Ballern trifft am morgigen Samstag, 16 Uhr, auf den VfB Dillingen. Für den Tabellensechsten Dillingen ist die Saison eigentlich gelaufen: keine Abstiegssorgen, keine Anwartschaft auf die Vize-Meisterschaft. "Denen muss mit Kampf und Einsatz der Schneid abgekauft werden, dann können wir einen Sieg landen", sagt SG-Spielertrainer Jörg Reimsbach. Hinzu kommt, dass Dillingen auswärts nur neun Punkte geholt hat. Allerdings gelte es, so sagt Reimsbach, Torjäger Juri Dil (18 Treffer) auszuschalten.

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