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Leerstände - Dorn im Auge der Gäste

Leerstände - Dorn im Auge der Gäste

In den Kommunen in unserer Region tut sich was. In Quierschied mischen sich die Bürger ein in die Planungen fürs "Haus der Kulturen", in Friedrichsthal wird der Rechtsschutzsaal auf Initiative mehrerer Einwohner wieder ins Licht der Öffentlichkeit gerückt und in Sulzbach ist das Historische Salinenfest dermaßen eingeschlagen, dass es nun jährlich stattfinden wird

In den Kommunen in unserer Region tut sich was. In Quierschied mischen sich die Bürger ein in die Planungen fürs "Haus der Kulturen", in Friedrichsthal wird der Rechtsschutzsaal auf Initiative mehrerer Einwohner wieder ins Licht der Öffentlichkeit gerückt und in Sulzbach ist das Historische Salinenfest dermaßen eingeschlagen, dass es nun jährlich stattfinden wird. Dieses Engagement ist wichtig, damit die Kommunen nicht ins Abseits geraten und zeigen, dass sie was zu bieten haben. Und es ist auch wichtig, damit die Bewohner sich wieder mit ihrer Stadt oder ihrer Gemeinde identifizieren können. Das kann bei Festen sein, wie bei der Premiere am Salzbrunnenensemble, oder bei Plänen für Zukunftsprojekte.Jetzt gilt es in den Rathäusern und in der Geschäftswelt, diesen Ball aufzunehmen und die Anstrengungen zu verstärken, Leerstände in den Zentren - auch von Dudweiler - zu beheben. Denn das trostlose Bild, das zum Beispiel die Sulzbachtalstraße - gerade nach der Schließung zweier Drogeriemärkte - bietet, darf sich nicht festsetzen im Bewusstsein derjenigen, die wir als Gäste und Kunden gewinnen wollen. Dass dieses Unterfangen schwer in die Tat umzusetzen ist, ist klar. Aber angegangen werden muss es.