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Ins Berufsleben schnuppern

Auch sie präsentierten ihren Praktikumsplatz (von links): Hakan Göktas, Mustafa Aydogdu und Mert Kislali. Foto: Schley
Auch sie präsentierten ihren Praktikumsplatz (von links): Hakan Göktas, Mustafa Aydogdu und Mert Kislali. Foto: Schley FOTO: Schley
Sulzbach. Gemeinschaftsschüler machten erste Erfahrungen per Praktikum red

Einen gut besuchten Abend erlebte vor wenigen Tagen die Schulgemeinschaft der Gemeinschaftsschule Vopeliuspark. Anlass dazu gaben die vielfältigen Präsentationen der Schüler der drei Achterklassen, die gerade ihr zweiwöchiges Betriebspraktikum absolviert hatten, schreibt Schulleiterin Herta Anna Schley. Auch in diesem Jahr fanden die Jungen und Mädchen der Gemeinschaftsschule in unterschiedlichen Betrieben die Möglichkeit, für sie neue Erfahrungen zu erwerben. An diesem Abend sollte sich ihnen Gelegenheit bieten, ihre erworbenen Kenntnisse zu dem Beruf ihrer Wahl, ihre Erlebnisse und persönlichen Erfahrungen wiederzugeben. Zu Beginn gab die Schulleiterin Schley eine kurze Einführung, in der sie sich für die kooperative Hilfe der umliegenden Betriebe bedankte. Anschließend waren die Schüler selbst an der Reihe, in dem sie nacheinander ihre Plakate präsentierten und ihren persönlichen Praktikumsplatz vorstellten. Souverän, engagiert und durchweg auch stolz präsentierten Kimberly Baer (8a), Hakan Göktas (8a), Alina Cengiz (8b), Tobias Pitz (8b), Can Yildirim (8b), Sadik Ahmet Acikgöz (8c), Lea Biehl (8c), Daniel Maxime Jess und Jannick Gemenig (8c) sowie Jennifer Ster (8c) ihren persönlichen Praktikumsplatz, den sie in sehr unterschiedlichen Betrieben absolviert hatten. Vertreten waren beispielsweise eine Kinderarztpraxis, eine Drogerie, eine Druckerei, eine Autowerkstatt, ein Hotel und eine Orthopädiewerkstatt, um nur einige zu nennen. So unterschiedlich die Erfahrungen waren, so unterschiedlich klangen die Rückmeldungen. Demzufolge waren Aussagen wie: "Das ist nichts für mich, da bekommt man ja dreckige Hände" ebenso zu hören wie: "Das kann ich mir total für mich vorstellen!" oder "Wenn ich will, dann kann ich dort meine Ausbildung machen". Alle Schüler waren froh, Berufsluft geschnuppert zu haben. Die Zeit in den Betrieben sowie der Abend in der Gemeinschaftsschule waren für alle Anwesenden, Schüler wie Eltern und Lehrer, eine runde Sache.