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In Altenwald ist plötzlich alles anders

In Altenwald ist plötzlich alles anders

Neue Saison, neues Glück. In Altenwald trifft das ganz besonders zu. In der Vorsaison ist der Verein mit dem Anspruch gestartet, die Qualifikation für die Fußball-Bezirksliga zu schaffen. Das ging gründlich daneben. Mit nur 13 Punkten aus 30 Spielen und einem unterirdischen Torverhältnis von 44:121 wurde Altenwald in der Kreisliga A Halberg Vorletzter

Neue Saison, neues Glück. In Altenwald trifft das ganz besonders zu. In der Vorsaison ist der Verein mit dem Anspruch gestartet, die Qualifikation für die Fußball-Bezirksliga zu schaffen. Das ging gründlich daneben. Mit nur 13 Punkten aus 30 Spielen und einem unterirdischen Torverhältnis von 44:121 wurde Altenwald in der Kreisliga A Halberg Vorletzter. Nur der SV Güdingen war schlechter (sieben Punkte, 38:113 Tore). Nein, Glück war hier länger nicht zugegen.Wie schnell man eine solche Saison aus Pleiten, Pech und Pannen vergessen kann, zeigt sich schon nach dem ersten Spieltag in der neuen Kreisliga A Obere Saar. 13:3 im Derby gegen den ASC Dudweiler II. Bis auf den TuS Fürth, der in der Kreisliga A Weiselberg den SV Reitscheid mit 10:0 abfertigte, hat kein Team im gesamten Saarland derart aufgetrumpft. Dass der Erfolg durchaus ein Fingerzeig für die neue Runde sein kann, zeigt ein Blick auf die Sommeraktivitäten auf der Ludwigshöhe. Der neue Trainer Christian Müller (zuletzt SV Blickweiler) kann auf mehr als ein Dutzend neuer Spieler zurückgreifen, und ein Großteil davon war schon höherklassig aktiv: etwa Peter Weiland und Tim Wartenphul (beide Viktoria St. Ingbert), Torsten Dawo (SV Rohrbach) oder Walid Habbasch (FV Bischmisheim). Peter Anyiloibi, der vom SV Bexbach kam, hat beim FC Homburg als Profi sogar schon in der Regionalliga gespielt. Wer solche Spieler hat und dann noch in der untersten Spielklasse, kann sich wirklich glücklich schätzen. Ach ja, und wenn das Glück einem schon hold ist, stimmt auch die Auslosung im Saarlandpokal. In der zweiten Vorrunde empfängt Altenwald den Titelfavoriten in der Saarlandliga, den SV Röchling Völklingen. Vorausgesetzt natürlich, das Team gewinnt zunächst sein Erstrundenspiel gegen den A-Ligsten DJK St. Arnual. Hierfür müsste eigentlich auch noch ein Quäntchen Glück übrig sein - nach der langen Abstinenz im Vorjahr allemal.