1. Saarland
  2. Saarbrücken
  3. Sulzbach

Haldenbrand: Umweltministerium zahlt Rodung und Löschwasser

Haldenbrand: Umweltministerium zahlt Rodung und Löschwasser

Brefeld. In der Diskussion um die brennende Bergehalde in Brefeld hat sich gestern Rainer Grün (Foto: SZ) zu Wort gemeldet. Der Staatssekretär im saarländischen Umweltministerium betonte, das Ministerium sei bei der Lösung des Problems keineswegs untätig. "Der Haldenbrand in Brefeld ist uns im Oktober gemeldet worden, und wir haben schnell reagiert", sagte Grün

Brefeld. In der Diskussion um die brennende Bergehalde in Brefeld hat sich gestern Rainer Grün (Foto: SZ) zu Wort gemeldet. Der Staatssekretär im saarländischen Umweltministerium betonte, das Ministerium sei bei der Lösung des Problems keineswegs untätig. "Der Haldenbrand in Brefeld ist uns im Oktober gemeldet worden, und wir haben schnell reagiert", sagte Grün. Saar-Forst und Ruhrkohle AG (RAG) hätten unmittelbar nach Erkennen der Situation Verkehrssicherungs- und Vorsorgemaßnahmen in die Wege geleitet. So seien im Umfeld der brennenden Stelle die Bäume gefällt und der Bereich abgesperrt worden. Die Fläche sei mit Wasser berieselt worden, um den Brandherd zu begrenzen. Und es sei ein Gutachten in Auftrag gegeben worden, wie der Haldenbrand langfristig zu bekämpfen sei, ergänzte Grün. Zur Erläuterung: Der Saarforst, der Umweltminister Stefan Mörsdorf untersteht, ist Eigentümer des Geländes, auf dem die Bergehalde ruht. Beraten wird der Eigentümer in Bezug auf den Haldenbrand von der RAG. Im Oktober hatte der Saarforst-Landesbetrieb mitgeteilt, dass ein unterirdischer, oberflächennaher Brand entdeckt worden sei. Wie es zu dem Schwelbrand kam (Selbstentzündung oder Brandstiftung), ist unklar. Das Gutachten des Essener Spezialunternehmens DMT rät, den Brand dadurch in Schach zu halten, dass das bereits gerodete Gebiet mit Wasser berieselt wird und Kühlwasser durch Rohre ins Innere gelangt. Eine vollständige Beseitigung des Brandes ist laut Saarforst nur möglich, wenn die Halde ein gutes Stück abgetragen wird und anschließend die Glutnester abgelöscht werden. Grün erklärte gestern, das Umweltministerium übernehme die Kosten für die Rodung und das Löschwasser, zusammen etwa 25000 Euro. Die Kosten für die fachgerechte Löschung der Halde auf Grundlage des besagten Gutachtens trage die RAG, fügte Grün hinzu. Die Arbeiten sollten zügig ausgeschrieben werden. "Der Haldenbrand in Brefeld ist uns im Oktober gemeldet worden, und wir haben schnell reagiert." Rainer Grün