Galaktisches Spektakel mit Kometen und Planeten

Altenwald · Dreimal sind sie vor großem Publikum aufgetreten, und dreimal ernteten sie tosenden Applaus: die Jungen und Mädchen der Waldschule, die auf der Bühne eine herrlich außerirdische Geschichte erzählten.

 Die Musical-Mitwirkenden auf einen Blick. Foto: Stadt/Müller

Die Musical-Mitwirkenden auf einen Blick. Foto: Stadt/Müller

Foto: Stadt/Müller

Leben im All - gibt es das überhaupt? Aber ja! Die Kinder der Waldschule stellten das eindeutig unter Beweis. Gleich dreimal waren sie zum Abschluss des Schuljahres mit dem Musical "Leben im All" auf Tournee - im Martin-Luther-Haus beim Kaffeenachmittag des Arbeitskreises "Hühnerfelder Kinder" und des CDU-Ortsverbandes, im Salzbrunnenhaus und zuletzt beim Schulfest der Waldschule. In wunderschönen Kostümen präsentierten die Mädchen und Buben den begeisterten Besuchern das galaktische Spektakel von Sternen, Planeten , Sternschnuppen, Kometen und vom bösen schwarzen Loch.

Die Handlung ist eine Geschichte wie aus dem richtigen Leben: Kleine, freche Sternschnuppen, denen alles schnuppe ist, sorgen gemeinsam mit den Planeten und Sternen dafür, dass im Himmel hin und wieder die Hölle los ist und die Fetzen fliegen. Eine Venus, die sich zwischen zwei Verehrern - Mars und Saturn - nicht entscheiden kann, das bunte Kneipentreiben im Café "Zur Himmelskuh", der rasend schnelle Komet XXL, oder auch der traurige Abschied von Opa Galaxos, der nach zehn Milliarden Jahren erlischt, spielen in der Geschichte eine Rolle. Und all diese fantastischen Himmelskörper haben panische Angst vor dem Schwarzen Loch, das jeden Stern und jede leichtsinnige Sternschnuppe fressen will, um seinen unersättlichen Hunger zu stillen. Und so entwickelte sich eine richtig spannende Geschichte, die nicht nur den kleinen Akteuren Spaß machte, sondern auch den vielen Zuschauern. Tosender Applaus nach allen drei Auftritten war der verdiente Lohn für die kleinen Künstlerinnen und Künstler. Das war eine grandiose Gesamtleistung. Ohne Zugaben ließen die Besucher der Aufführungen die Kleinen nicht von der Bühne.

Ein halbes Jahr hatten die Kinder unermüdlich Texte und Lieder einstudiert. Und es hat sich gelohnt. Beim Musical "Leben im All" waren dabei: Die Theater-AG von Petra Kräber, die Chor-AG von Anne Müller und die Tanz-AG von Katharina Germann. Johannes Ruppert hatte die Technik im Griff. Edith Kühn, Bianca Petzel und Marina Brennemann schneiderten die prachtvollen Kostüme.