Neues Stadtbild: Freundliche Begrüßung mit viel Grün

Neues Stadtbild : Freundliche Begrüßung mit viel Grün

Der Umbau der oberen Bahnhofstraße ist abgeschlossen. Lob und Anerkennung für die Planung und die Umsetzung.

So viel Anerkennung ist die Verwaltung kaum noch gewohnt. Doch da er überwiegend positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung zu dem in neuem Glanz erstrahlenden oberen Teil der Bahnhofstraße erhalten habe, sagte Sulzbachs Bürgermeister Michael Adam bei der offiziellen Übergabe: „Die Umbaumaßnahme darf als gelungen bezeichnet werden.“ Lediglich ein Bürger habe sich bislang für mehr Parkplätze ausgesprochen.

Der Umbau, der ursprünglich nicht vorgesehen war, war vor allem durch eine Finanzspritze aus dem Innenministerium möglich, wie der Verwaltungschef ausführte. Dieses hatte den saarländischen Städten und Gemeinden im Februar 2017 Bedarfszuweisungen in Höhe von 20 Millionen Euro zur Unterhaltung und Instandsetzung des kommunalen Straßennetzes zugesichert.

Auf Sulzbach entfielen 255 000 Euro. „Davon flossen 188 000 Euro in den Ausbau der oberen Bahnhofstraße, rund 30 000 Euro in die Sanierung der Ritterstraße, und die Restmittel werden in den Gehwegbelag in der Sulzbachtalstraße investiert“, sagte Adam.

Vor allem grüner ist der obere Teil der Bahnhofstraße nun geworden. Wo vorher graue Kübel standen, präsentiert sich der Abschnitt nun deutlich attraktiver und freundlicher. Die Arbeiten nahmen ab Oktober mit der Sanierung der Vopeliusstraße rasch ihren Lauf. Neben der Verbesserung der Optik sei es vor allem um die Aufweitung der Kurve gegangen und darum, den Gehweg deutlich vom Straßenbereich abzuheben. Herausgekommen sei eine attraktive Ausgestaltung mit einem Wechsel aus Grün- und Gehwegflächen. Auch Autofahrer nehmen eine optisch aufgewertete Fläche wahr. Die Gestaltung und Herstellung der Grünflächen führte der Baubetriebshof aus. Die Arbeiten waren Anfang Juni abgeschlossen.

Ein dickes Lob hatte Adam für Karsten Baus, den stellvertretenden Leiter des Bauamtes. „Heute kriegt er das Krönchen auf“, sagte der Bürgermeister.

Baus hatte die Arbeiten, die zügig geplant und erledigt wurden, koordiniert. Er erklärte abseits der offiziellen Übergabe auch, dass die locker wirkenden Poller eigens so konzipiert seien. Dadurch würden bei einem Anstoßen weder die Poller noch das Fahrzeug in größere Mitleidenschaft gezogen. Zudem ist dort die Noteinfahrt für Feuerwehrautos. Deren Fahrer haben das Werkzeug, um die Poller herauszudrehen.

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