Feuerwehr Sulzbach rückt nach Sturmschaden zu Martin-Luther-Kirche aus

Einsatz in Neuweiler : Lose Teile drohen vom Glockenturm der Kirche zu stürzen

Der Sturm „Sabine“ hat dafür gesorgt, dass sich auf der Martin-Luther-Kirche in Neuweiler Ziegel gelöst haben. Diese drohten vom Glockenturm in die Tiefe zu stürzen. Die Feuerwehr musste anrücken, um die Gefahr zu beseitigen.

Durch den starken Wind in den vergangenen Tagen im Zuge des Sturms „Sabine“, der im Saarland zahlreiche Schäden angerichtet hat, haben sich auf dem Dach der 1953/1954 errichteten evangelischen Kirche in der Martin-Luther-Straße im Sulzbacher Stadtteil Neuweiler einige Ziegel gelöst. Ein Dachdecker hat am Mittwoch, 12. Februar, bei Reparaturarbeiten auf dem Dach des Kirchenschiffes gesehen, dass sich auch auf dem etwa 25 Meter hohen Glockenturm Ziegel gelöst haben. Diese drohten in die Tiefe zu stürzen.

„Weil Gefahr im Verzug war, hat der Dachdecker die Feuerwehr gerufen“, berichtet der evangelische Pfarrer Rolf Kiwitt.

Die Freiwillige Feuerwehr Sulzbach wurde um 10.54 Uhr alarmiert. Sie rückte sofort mit ihrer Drehleiter an. Deren Leiterpark kann auf bis zu 30 Meter ausgefahren werden, teilt Feuerwehr-Pressesprecher Patrik Wagner mit.

Einsatzkräfte des Löschbezirks Stadtmitte konnten dank der Drehleiter die Ziegel auf dem Dach des Turms der Martin-Luther-Kirche wieder in ihre korrekte Position bringen, so dass die Gefahr gebannt war.