Feuerwehr rückt zu Polizei-Inspektion aus

Feuerwehr rückt zu Polizei-Inspektion aus

Die üblichen Vorfälle in der Nacht zu Neujahr verzeichnen die Ordnungshüter im Sulzbach- und Fischbachtal. Ein Vorfall in Sulzbach allerdings, der nicht an der Tagesordnung ist, bedarf noch der Klärung en detail.

Relativ ruhig, so die Polizei-Inspektion Sulzbach auf SZ-Anfrage, verlief die Silvesternacht in unserer Region. Die üblicherweise zu erwartenden Vorfälle, darunter auch Fälle von häuslicher Gewalt. Bei dem ein oder anderen Vorfall spielte übermäßiger Alkoholgenuss eine nicht unerhebliche Rolle. Bis 24 Uhr war aus Sicht der Ordnungshüter gar nichts Besonderes zu vermelden, kurz darauf ging's aber los. In Gewahrsam genommen wurde ein Mann in der Sulzbachtalstraße in Sulzbach, der randalierte und zu seiner Ex-Freundin wollte. Dieses Ansinnen konnte er dann vergessen. In der Sudstraße in Dudweiler wiederum gerieten Vater, Mutter und Sohn in Streit, sodass auch dort die Polizeibeamten eingreifen mussten. Palaver zwischen drei Beteiligten gab es auch in der Josefstraße in Quierschied.

Aber auch dort kam es nicht soweit, dass jemand ernsthaft verletzt wurde.

Nach SZ-Informationen musste in der Neujahrsnacht die Feuerwehr zur Polizei-Inspektion Sulzbach ausrücken, weil dort ein Festgenommener in der Gewahrsamszelle ein Feuer entfacht haben soll. Angeblich hatte er die Matratze angesteckt, auf der er sich ausruhen sollte. Die Polizei selbst soll die Feuerwehr in die Gärtnerstraße gerufen haben. Die uniformierten Beamten bestätigten auf SZ-Anfrage lediglich, dass es einen Feuerwehreinsatz in Sulzbach gab, bei dem niemand verletzt worden sei. Die Ursache des Einsatzes in der Dienststelle wurde bisher nicht mitgeteilt. Die SZ wird am heutigen Montag die Inspektionsleitung dazu befragen.

Von polizeilichen Nachrichten einmal abgesehen, kamen die Fans der leuchtenden Raketen beim Jahreswechsel kaum auf ihre Kosten. Mancherorts nämlich war so dichter Nebel zu verzeichnen, dass der ungetrübte Blick in den Nachthimmel nicht möglich und damit der gewohnte Panoramablick versperrt war.

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