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Festliche Klänge, gute Laune und dazu ein süffiger Glühwein

Festliche Klänge, gute Laune und dazu ein süffiger Glühwein

Sulzbach-/Fischbachtal. Egal ob in Dudweiler, Neuweiler oder Quierschied: Am Samstag lockte herrliches Winterwetter die Menschen in Scharen raus an die frische Luft. Als es am Samstag langsam dunkel wurde, nahm das Gedränge in den kleinen Budenstädten zu. Klein und Groß genossen das vorweihnachtliche Ambiente rund um die festlich geschmückten Stände

Sulzbach-/Fischbachtal. Egal ob in Dudweiler, Neuweiler oder Quierschied: Am Samstag lockte herrliches Winterwetter die Menschen in Scharen raus an die frische Luft. Als es am Samstag langsam dunkel wurde, nahm das Gedränge in den kleinen Budenstädten zu. Klein und Groß genossen das vorweihnachtliche Ambiente rund um die festlich geschmückten Stände. Der heilige Mann mit dem weißen Rauschebart hatte überall dort, wo er auftauchte, alle Hände voll zu tun. Ruckzuck war er von Kindern umringt. Für seine kleinen Fans hatte der Nikolaus genügend Weckmänner oder Geschenktüten dabei. Weihnachtliche Melodien, festlich geschmückte Stände, allerlei selbst gebastelte Sachen vom Christbaumschmuck bis zum Holzspielzeug und eine Vielzahl kulinarischer Leckereien: Die Märkte boten am Vorabend zum zweiten Advent allerlei Abwechslung. Überall lag ein Duft von gegarten Kastanien, frischem Gebäck und Glühweih in der Luft.In Dudweiler drängelten sich am späten Nachmittag die Menschen um den Stand des Verkehrsvereins. Weihnachtsbäume schmückte dort die örtliche Prominenz. Nach einer knappen halben Stunde standen dann acht wunderschön dekorierte Bäume vor dem Stand. Sie wurden verlost. "Es hat Spaß gemacht. Aber am Schluss hatte ich fast kein Gefühl mehr in den Händen", sagte Edmund Altmeier, der Leiter des Beratungscenters der Sparkasse in Dudweiler.

Nach Angaben von Ralf-Peter Fritz, Präsident des Verkehrsvereins, wurden etwa knapp 700 Lose verkauft. Das bedeutet: Die Förderschule Winterbachsroth und der Kindergarten in Herrensohr dürfen sich über mindestens 350 Euro freuen. Neben den Bäumen gab es diesmal noch weitere tolle Preis - unter anderem zwei Reisen nach Paris.

Mit weihnachtlichen Melodien erfreuten der Männerchor Harmonie sowie der Schalmeien- und Kulturverein die Besucher. Übrigens: Die drei schönsten Stände hatten der Dudweiler Carnevalclub, der Männerchor Harmonie und die Marinekameradschaft. Sie alle erhielten jeweils 30 Euro und brauchen im nächsten Jahr keine Standgebühr zu zahlen.

Auf dem Weihnachtsmarkt in Quierschied umrahmten der Schulchor der Erweiterten Realschule, der Gitarren- und Mandolinenverein, Tanz-Gruppen des Kneippvereins, das Orchester im Verein der Musikfreunde des Musikvereins und Rainer Meisberger das vorweihnachtliche Spektakel. Wieder standen die Buden auch auf dem Triebener Platz. Wie immer luden das Rote Kreuz und die Feuerwehr Quierschied zum Mittagessen in den Kultursaal ein. Am späten Abend, als es zu schneien begann, wurde es malerisch in der Budenstadt. Die Menschen drängten sich zwischen den Ständen hindurch. Es ging nur noch in Gänseschritten voran. Am zugefrorenen Brunnen auf dem Triebener Platz lieferten sich Jungs eine Schneeballschlacht. Hochbetrieb herrschte auch auf dem kleinen Kettenkarussell. Trotz Minusgraden drehten die jüngsten Besucher eine Runde nach der anderen. Am Ende hatten sie alle rote Bäckchen.

Bei herrlichem Winterwetter herrschte auch auf dem Hofer Weihnachtsmarkt in Neuweiler reges Treiben. Elf Vereine hatten ihre Stände auf dem Sternplatz aufgestellt. Zum siebten Mal hatte die Neuweiler Wehr das vorweihnachtliche Treiben organisiert. Bürgermeistert Michael Adam war der Schirmherr. Er dankte der Wehr für ihren Einsatz und betonte: "Der Weihnachtsmarkt gehört zu Neuweiler." Peter Bastian moderierte das Programm. Mitwirkende des kleinen Volksfestes waren der evangelische Posaunenchor sowie Mädchen und Jungs des katholischen Kindergartens und vom Turnverein Neuweiler. ll

"Es hat Spaß gemacht. Aber am Schluss hatte ich fast kein Gefühl mehr in den Händen."

Mit Gesang dabei waren die Kleinen vom Quierschieder Kindergarten Villa Regenbogen.

Edmund Altmeier