Sturmböen: Fast vom Winde verschont

Sturmböen : Fast vom Winde verschont

Weder Personen- noch größere Sachschäden richtete gestern der Sturm an, der über unsere Region hinwegfegte. Die Feuerwehren konnten auf Straßen gestürzte Bäume schnell entfernen. Der Verkehr wurde nicht weiter beeinträchtigt. 

Keine nennenswerten Schäden richteten gestern die heftigen Winde an, die über unsere Region seit den frühen Morgenstunden hinwegzogen. Wie die Polizeiinspektion Sulzbach der Saarbrücker Zeitung auf Anfrage mitteilte, gab es fünf größere Vorkommnisse, die den Beamten bekannt wurden.

Um kurz nach 8 Uhr fiel ein Baum an der Einfahrt ins Neuweiler Industriegebiet auf die Fahrbahn. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr konnten diesen jedoch schnell aus dem Weg räumen.

Dieses Verkehrsschild lag gestern zwischen  Quierschied und Göttelborn. Foto: Thomas Seeber

An der „Feuchtinger Schere“ in Dudweiler stürzte ebenso ein Baum um, konnte aber ebenfalls schnell von der Fahrbahn entfernt werden.

Wie die Polizei gestern weiter meldete, fiel kurz vor 9.30 Uhr in Dudweiler in der Straße „Am Hang“ ein „eher kleiner“ Baum auf eine Garage. Bis gestern Mittag war in diesem Fall den Beamten kein Schaden angezeigt worden.

Gegen 11.20 Uhr durchtrennte am Güterbahnhof von Friedrichsthal ein umstürzender Baum eine Stromleitung. Mitarbeiter des Stromversorgers konnten den Schaden aber schnell beheben, es habe keine nennenswerten Probleme deswegen gegeben.

Gegen 12.30 Uhr sei in Dudweiler ein Ast auf die Landstraße Richtung St. Ingbert gefallen, was aber nicht zu Verkehrsbehinderungen oder Schäden geführt habe.

Trotz dieser aus Polizeisicht erfreulichen Bilanz gab es Schäden zu vermelden, die aber tatsächlich allesamt leichter Natur waren. Hier stürzte ein Verkehrsschild auf die Straße, dort waren es gelbe Säcke, die dann aufplatzten, sodass der Inhalt von dem starken Wind sprichwörtlich durch die Luft gewirbelt wurde. Es kam auch vor, dass Mülltonnen umfielen und deren Inhalt sich auf Gehweg oder Fahrbahn ausleerte.

In den frühen Morgenstunden hatte der Wind in Teilen der Region nach Angaben von Wetterexperten eine Geschwindigkeit von annähernd 100 Kilometer pro Stunde erreicht. Dazu gesellte sich vor allem am Vormittag noch heftiger Regen. Gegen Mittag und am frühen Nachmittag traute sich die Sonne hervor und sorgte bei gleichzeitigem Regen für einen schönen Regenbogen über Teilen unserer Region.

Auch in den kommenden Tagen sollen starke Winde, wenngleich etwas abgeschwächt, und heftige Regenfälle das Wetter bestimmen. Eine Beruhigung könne sich gegen das Wochenende hin einstellen, so Experten zur Wetterlage. Diese empfahlen denn auch, bewegliche Teile von der Straße oder aus dem Garten zu holen oder diese fest anzubinden, damit sie keine Schäden anrichten können. Zudem bestehe wegen der großen Regenmenge der vergangenen Tage zumindest für kleinere Bäche Hochwassergefahr. Umsichtiges Verhalten sei in jedem Fall angemessen.