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Mehrere Deilkite
Ermittlungen auch wegen Volksverhetzung

Der Attacke soll ein Streit um einen zerrissenen NPD-Wurfzettel vorausgegangen sein.
Der Attacke soll ein Streit um einen zerrissenen NPD-Wurfzettel vorausgegangen sein. FOTO: Armin Weigel / dpa
Sulzbach. Nachdem Bildmaterial der Überwachungskamera eines Regionalzugs beim Polizeipräsidium Westpfalz in Kaiserslautern angekommen ist, ermittelt der Staatsschutz wegen des Verdachts der Körperverletzung, Volksverhetzung und Beleidigung. Das teilte auf Anfrage Pressesprecherin Christiane Lautenschläger mit. Die Akten seien zudem der Zweibrücker Staatsanwaltschaft zugesandt worden. Dort waren die Unterlagen nach Auskunft am vorigen Freitag (23. Marz) aber noch nicht eingetroffen.

Nach bisherigen Informationen soll es am 3. März dieses Jahres zu einem Übergriff auf der Strecke Landstuhl-Saarbrücken gekommen sein. Dabei habe ein rechtsgerichteter Mann einen Mitreisenden mit einer Kopfnuss verletzt. Bei dem mutmaßlichen Angreifer soll es sich um den Sprecher der rechten Bürgerinitiative „Sulzbach wehrt sich“ handeln, die sich gegen ein geplantes muslimisches Gebetshaus in der Stadt wehrt.


Der Attacke soll ein Streit um einen zerrissenen NPD-Wurfzettel vorausgegangen sein. Alle Reisenden waren auf der Heimreise von einer Demonstration im pfälzischen Kandel, wo rechtsextreme Gruppen einen Protestmarsch angekündigt hatten und auf Gegner stießen.

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(hgn)