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Ein Tag wie aus dem Bilderbuch

Der stimmgewaltige Zauberer Kalibo als Zeremonienmeister (links) und Günter, der Gaukler, brachten ihre Späße unters Volk. Fotos: Iris Maurer
Der stimmgewaltige Zauberer Kalibo als Zeremonienmeister (links) und Günter, der Gaukler, brachten ihre Späße unters Volk. Fotos: Iris Maurer
Sulzbach. Wetter wie aus dem Bilderbuch und ein Zulauf, wie ihn sich wohl jeder Veranstalter wünscht: Das Historische Salinenfest war auch bei seiner dritten Auflage ein richtiger Knüller. Zu sehen und zu erleben gab es sehr viel. Stefan Bohlander

Funken sprühen in den nächtlichen Himmel, Rauch steigt auf, Musik erklingt rund ums Salzbrunnen-Ensemble, Leute applaudieren. Mit der sehenswerten Feuershow des Vereins Societas Draconis aus Saarlouis erlebte der erste Tag des dritten Historischen Salinenfestes einen an Höhepunkten reichen Abschluss. ,,20 bis 25 Auftritte machen wir im Jahr", erklärte Vorstandsmitglied Thomas Blinn. Was am Samstag in Sulzbach aufgeführt wurde, war "die kleine Version", die unter dem Motto "glitter and flame" stand. Also glitzerte und flammte viel in der Show, die für die Premiere bei den Mittelaltertagen in Rehlingen-Siersburg Ende Juli einstudiert wurde, also noch "ganz frisch" war, wie Thomas Blinn erzählte. Mit Stäben, Fächern und Feuerspuckern und flammenden Hula-Hoop-Reifen entstanden viel umjubelte Effekte.

Einer der persönlichen Favoriten von Thomas Blinn ist der Poi, eine Kugel, die an Seilen hängt. "Durch das Schwingen entsteht bei den Zuschauern der Eindruck, als würde man die Kugel gedanklich steuern", schwärmte er.

Weiterer Programmpunkt war unter anderem ein Auftritt mit Volkstänzen der Tanzgruppe der Sulzbacher Naturfreunde. Kettensägenkünstler Jürgen Echle stellte auf dem Festgelände eine Skulptur von Todesco her. Der ehemalige Siedemeister gilt als schillernde Persönlichkeit der Salzstadt. Eine Gaudi war auch die Salzolympiade, bei der Firmen und Vereine gegeneinander antraten. Die Interessengemeinschaft Malgruppe Sulzbach stellte verschiedene Bilder mit Motiven wie Küstenlandschaften oder Gärten aus. Celtic Wallonia wiederum präsentierte einen Einblick in das Lagerleben des Mittelalters und lud Kinder zum Töpfern ein.

Bereits mittags tummelten sich zahlreiche Besucher zwischen dem Schank- und Marktbetrieb in der Stadtmitte. Hier erstand man Liköre in verschiedenen Geschmacksrichtungen, dort konnte man Blumen, Honig aus der Region und selbst hergestellte Seife kaufen.

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Töpfern durften die Kinder beim Stand von Celtic Wallonia.
Töpfern durften die Kinder beim Stand von Celtic Wallonia.
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