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Die Stadt soll grün und gesund sein

Die Stadt soll grün und gesund sein

Der Generationenbeirat von Friedrichsthal nutzt die Gelegenheit und stellt nicht nur sich, sondern auch sein Projekt „essbare Stadt“ vor. Gesundheitsminister Andreas Storm kommt dazu.

Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr im Festsaal des Rathauses. Aufgabe des Gremiums ist es, Politik und Verwaltung der Stadt zu beraten, Vorschläge für ein Miteinander aller Generationen zu entwickeln und Kontakte zwischen allen Altersgruppen zu schaffen. Bürger sollen angeregt werden, ihre jeweiligen Fähigkeiten und Interessen mit einzubringen, um gegebenenfalls kontrovers über die zahlreichen Themen zu diskutieren. Grußworte zur Eröffnung sprechen Bürgermeister Rolf Schultheis und Projektpate Andreas Storm, Minister für Soziales, Gesundheit , Frauen und Familie im Saarland.

Werner Pietsch, der Vorsitzende des Generationenbeirates stellt das Gremium und das Projekt "essbare Stadt" vor. Dabei sollen aus den "einfachen" Grünflächen in den Parkanlagen bunte Blumenwiesen mit Stauden-, Kräuter- und Gemüsebeeten für die Bürgerinnen und Bürger werden. Der zweite Aspekt soll sein, dass die angelegten Flächen in der Form nutzbar gemacht werden, dass beispielsweise das Pflücken und Ernten der angebauten Pflanzen erlaubt ist. Soll heißen: Die Bürgerinnen und Bürger können Küchenkräuter oder Salate und Gemüse aus den Beeten für ihren eigenen persönlichen Bedarf abschneiden und in ihrer Küche verwenden. Hierdurch soll sich nach dem Beispiel der Stadt Andernach in den Grünanlagen eine "essbare Stadt" entwickeln, wo das optische mit dem nützlichen verbunden ist.

An einer anschließenden Fragerunde beteiligen sich auch Nabu-Mitglied Birgit Freiheit und ein Vertreter des Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz - Agentur ländlicher Raum. Moderiert wird die Fragerunde von Andrea Becker von der Volkshochschule des Regionalverbandes Saarbrücken. Gegen 17 Uhr werden Schüler der Edith-Stein-Schule unter Leitung von Rita Götzinger vom Beirat einen kleinen Imbiss anbieten. Das Gremium stellt im Anschluss auf einzelnen Aktionsflächen das Projekt nochmals genauer vor. Schützenhilfe gibt es dabei von Gewerbetreibenden, einem Winzer und verschiedenen Vereinen. Gegen 17.30 Uhr findet zum Abschluss eine Verlosung statt.