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Kampf um Chefsessel
Kandidat denkt an die Jugendlichen

 Dieter Müller, AfD   Foto: Kreis
Dieter Müller, AfD Foto: Kreis FOTO: Hermann Kreis
Sulzbach. Auch Dieter Müller (AfD) will Sulzbacher Bürgermeister werden. Von Michèle Hartmann

Nach Amtsinhaber Michael Adam (CDU), Dieter Heckmann (SPD), Dietmar Holzapfel (Freie Wähler) sowie Barbara Klein-Braun (Bündnis 90/Die Grünen) gibt es noch einen Kandidaten, der sich für die Bürgermeisterwahl Ende Mai empfiehlt. Es ist dies Dieter Müller. Der 63-Jährige, verheiratet, kinderlos, steigt für die AfD in den Ring. Müller sitzt im Völklinger Stadtrat, ist überdies Fraktionsgeschäftsführer der AfD im Landtag sowie stellvertretender Landesvorsitzender.


Und warum strebt er in Sulzbach den höchsten Posten im Rathaus an? „Ich bin hier groß geworden“, sagt Müller, er habe die Stadt lange nicht gesehen, sie habe sich sehr verändert und das nicht zu ihrem Vorteil: „Ich muss mithelfen, dass aus Sulzbach kein Burbach wird“, meint der Kandidat. Schleunigst voranbringen will er die Kommune, denn derzeit sei sie nicht liebens- und lebenswert. „Keine junge Familie will sich hier ansiedeln.“

Und wie schätzt er bei der Wahl im Mai seine Chancen ein? „Auf jeden Fall möchte ich Bürgermeister Michael Adam ins Grübeln bringen, er soll darüber nachdenken, dass Sulzbach nicht anständig regiert, sondern nur verwaltet wird.“ Mit ihm, sagt Dieter Müller, würden die jetzigen Zustände so nicht weiter existieren.



Im Übrigen wisse er nicht, „womit sich in Sulzbach die Jugendlichen beschäftigen“, es gebe keine Angebote. Diesbezüglich würde er sich als Bürgermeister auch dafür stark machen, dass sich dies ändert.  Derzeit biete er alternative Stadtrundgänge an, bei denen die Bürgerinnen und Bürger ihre Probleme und Ansichten beim Kandidaten direkt loswerden könnten.