Der TTC bedenkt Bedürftige

Nach wie vor als Vereinsfamilie sieht sich der TTC Altenwald. So werden im Mai fast 20 Mitglieder zum Tischtennis-Wochenende nach Kell am See reisen.

Der Tischtennisclub Altenwald blickt auf ein ereignisreiches Jahr voller Höhen und Tiefen zurück. Als schmerzliche Niederlage bezeichnet der Verein in einer Pressemitteilung beispielsweise den Abstieg der ersten Mannschaft aus der höchsten Spielklasse des Saarlandes. Zudem seien wichtige Spieler aus dem TTC abgewandert, und der Vorsitzende Bernd Backes habe sein Amt nach zehn Jahren abgegeben. Ausgaben und Belastungen seien erneut angestiegen, woran vor allem der Verband schuld sei, weil dieser "seine Preisschraube drastisch" angezogen habe.

Trotz dieser Widrigkeiten zeichne sich der TTC nach wie vor als Vereinsfamilie aus, die viel für- und miteinander tut, was den speziellen Charakter des Vereins zeige. Auf der positiven Seite stünden sicherlich die beiden Meisterschaften der zweiten Mannschaften.

Der Verein habe sich neu ausgerichtet und einen Prozess in Gang gesetzt, der auch im neuen Jahr noch weiter anhalten soll. Der Vorstand habe seine Aufgaben neu verteilt und arbeite eng zusammen. Die Jugendarbeit liefere fruchtbare und hervorragende Ergebnisse. Im Gedächtnis geblieben sei auch die Weihnachtsfeier mit mehr als 60 Teilnehmern und einem abwechslungsreichen Programm.

Genau diese positiven Erfahrungen gelte es, mit ins neue Jahr zu nehmen, sagt der Vorsitzende Florian Kern: "Wir müssen uns an den positiven Dingen orientieren: Unseren Verein zeichnet zuallererst die Geselligkeit aus. So werden wir im Mai mit fast 20 Mitgliedern zu einem Tischtennis-Wochenende nach Kell am See reisen. Dazu planen wir unser Familienturnier im Juni und ein Sommerfest in den darauffolgenden Monaten. Unsere bisherigen Veranstaltungen behalten wir natürlich bei." Die Abgaben an Stadt und Verband seien das Hauptthema der zurückliegenden Jahre gewesen. Die Aufgabe des Vorstandes müsse es sein, nun offensiv die Seite der Einnahmen zu vergrößern. Dazu wolle man den örtlich ansässigen Unternehmen den Verein vorstellen, ein Förderkonzept vorlegen und um Unterstützung für den Ausbau der Jugendarbeit werben.

"Da uns die sozialen Probleme im Sulzbachtal am Herzen liegen, werden wir unser Konzept mit der Hilfe für Bedürftige verknüpfen und haben beschlossen, zehn Prozent der Einnahmen , die wir neu dazu gewinnen, für die Versorgung Bedürftiger zu spenden", so Florian Kern.