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Dem Nachbarland zu Ehren

Zeigten sich gut gelaunt im Salzbrunnenhaus (von links): Renate Schiel-Kallenbrunnen, Daniel Winkler, Catherine Robinet, Wenzel Gummer, Michael Adam, Gerd Heger und Wolfgang Winkler; vorne: Jean-Marie Bartz. Foto: Peter Diersch
Zeigten sich gut gelaunt im Salzbrunnenhaus (von links): Renate Schiel-Kallenbrunnen, Daniel Winkler, Catherine Robinet, Wenzel Gummer, Michael Adam, Gerd Heger und Wolfgang Winkler; vorne: Jean-Marie Bartz. Foto: Peter Diersch FOTO: Peter Diersch
Sulzbach. Eine gelungene Mischung verschiedener Kunstgattungen gab es jetzt wieder im Salzbrunnenhaus. Und auch die Ehrengäste sparten nicht mit Lob für die Veranstaltungsreihe. red

Die städtische Reihe "Französischer Abend im Salzbrunnenhaus", ein Renner seit 2005, hat den Veranstaltern auch in diesem Jahr ein volles Haus beschert. Das Konzept, verschiedene kulturelle Genres mit Bezug zu unserem Nachbarland in einer gemeinsamen Veranstaltung auf die Bühne zu bringen, hat sich bewährt und das Publikum sparte nicht mit Applaus, wie es aus Teilnehmerkreisen heißt.

In seiner Begrüßung hob Bürgermeister Michael Adam hervor, dass eine solche Veranstaltung sehr deutlich Sulzbachs frankophilen Ansatz dokumentiert. Neben dem Dank an die Sponsoren begrüßte er eine Delegation aus der lothringischen Gemeinde Rémelfing, zu der man seit einiger Zeit freundschaftliche Beziehungen pflegt.

Ein besonderer Dank ging an die Schirmherrin der Veranstaltung, die neue französische Generalkonsulin Catherine Robinet. Für den Verwaltungschef war es eine Ehre, dass die Repräsentantin der Republik Frankreich die Tradition ihrer Vorgänger fortsetzte. Die wiederum lobte in ihrem Grußwort Sulzbachs Engagement in Sachen Frankreich und freute sich, die Salzstadt bereits zum dritten Mal in offizieller Mission besuchen zu können.

Renate Schiel-Kallenbrunnen führte durchs Programm und kündigte zunächst Wenzel Gummer und Daniel Winkler an. Die beiden jungen Pianisten begeisterten mit Werken von Poulenc, Fauré und Ravel, die sie gefühlvoll und mit viel Energie interpretierten.

Für den literarischen Part war SR-Journalist Gerd Heger zuständig, den man eigentlich eher im Genre Chanson verortet. Im Salzbrunnenhaus gab er sich jedoch auch als Fachmann für französische Comics zu erkennen und führte die Zuschauer in die Welt von Astérix, Lucky Luke und vielen anderen Helden der "Bande dessinée" ein, eine literarische Gattung, die in Frankreich einen sehr hohen Stellenwert einnimmt.

Den Abschluss machte wie schon oft zuvor das Chansonduo Jean-Marie Bartz (Akkordeon) und Wolfgang Winkler (Gitarre und Gesang). Ihr Repertoire von bekannten französischen Chansons bewies, dass die Hits aus den sechziger und siebziger Jahren immer noch bekannt sind, denn das Publikum sang kräftig mit. Markus Parnitzke (Salzbrunnen-Carrée) sorgte angemessen für das leibliche Wohl der Gäste, für den guten Ton war Dieter Mantz zuständig und Peter Diersch hielt den Abend im Foto fest - anzuschauen im Internet.

peter-diersch.magix.net

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