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Gegen rasante Fahrer ist ein Kraut gewachsen
Hier könnte man Abhilfe schaffen

FOTO: SZ / Robby Lorenz
An einem Tag in dieser Woche ist mir seit langer Zeit mal wieder der Kamm geschwollen. Denn auf dem Weg zur Arbeit ging es wie immer zu Fuß Richtung Ravanusaplatz. Sulzbachs Marktplatz ist das, benannt nach der Partnerstadt in Sizilien. Von Michèle Hartmann

Das wissen die meisten. Andere wissen nicht nur dies, sondern auch, dass man auf dem Weg dorthin gelegentlich gefährlich lebt. Denn es geht durch die Marktstraße, wo unter anderem das Jugendzentrum zu finden ist. Es handelt sich um einen verkehrsberuhigten Bereich, manche sagen „Spielstraße“ dazu. Schrittgeschwindigkeit ist angesagt. Viele Leute halten sich daran, andere aber nicht. In der schmalen Gasse, in der an einer Seite oft auch noch Autos parken, hat es mich diese Woche um ein Haar erwischt. Denn eine Frau am Lenkrad mit NK-Kennzeichen kam gerade mit Schwung vorbei und wich einem anderen Fußgänger aus, sodass ich beinahe mit der Kühlerhaube Bekanntschaft machte. Leider habe ich sie nicht zur Rede gestellt, obwohl das möglich gewesen wäre. Nach Krawall war mir aber nicht zumute. Ich ärgere mich, dass ich nicht die Fahrertür aufgerissen und sie mit all meinem Zorn konfrontiert habe.


Kleine Prognose: In dieser Straße wird es bestimmt einmal ein Unfallopfer geben. Es sei denn, das Geschwindigkeitsüberwachungsgerät, das Sulzbach mit Quierschied gemeinsam nutzt, wird hier über mehrere Tage und Wochen aktiviert. So etwas kann ganz schnell Abhilfe schaffen. Und es in der Kasse der Kommune klingeln lassen.