Am Freitag geht es musikalisch querbeet

Am Freitag geht es musikalisch querbeet

Nach einwöchiger Pause (wegen des Feiertages Mariä Himmelfahrt) geht der Sulzbacher Musiksommer am Freitagabend weiter: Dann spielt die Pete-Miller-Band an den Salzhäusern.

Riesenstimmung herrschte beim Auftritt der sechsköpfigen Band "blues doc's" bei ihrem Auftritt im Rahmen des Musiksommers im Salzbrunnen-Innenhof. Mit einer Mischung aus großer Konzentration und Spielfreude rockten die Mitglieder - Reinhard Gombert (Gitarre ), Fredi Reiter (Gesang ), Martin Herrmann (Gitarre ), David Becker (Gitarre und Gesang ), Manuel Matt (Schlagzeug) und Andreas Becker (Bass und Gesang ) - die Bühne und brachten eine entspannte Atmosphäre in den Innenhof - fast wie auf den Straßen von New Orleans. Mit ihrer Spielfreude zogen die Musiker die etwa 450 Besucher vom ersten Stück an in ihren Bann. Der Band, die seit 2009 aufspielt, gelang es, ihre Liebe zu Blues und Rock zu transportieren. Die Zuhörer gingen begeistert mit und entließen die sechs "Jungs" erst nach mehreren Zugaben.

Weiter geht das Programm am kommenden Freitag, 22. August. Dann gastiert ab 19.30 Uhr die Pete-Miller-Band an den Salzhäusern, wie die Stadtpressestelle meldet.

Im Jahr 2000 kam die saarländische Rockmusik in der Staatskanzlei an. Ministerpräsident Peter Müller tolerierte an seinem Amtssitz, was seinesgleichen eigentlich fürchtet: "Chaoten der Staatskanzlei (CdS)". Es hatten sich einige Bedienstete zusammengefunden, die eine Band gründen wollten. Es musste natürlich ein passender Band-Name gefunden werden.

Da die Zahl der bundesdeutschen Ministerpräsidenten, die eine Rockband im Keller ihres Amtssitzes dulden, relativ gering war, sollte dieser - wenn auch verklausuliert - im Bandnamen vorkommen.

Aber auch den Ideen gebenden CdS wollte man gerecht werden. Daraus wurde dann "Pete-Miller-Band - Chaoten der Staatskanzlei (CdS)".

Schwerpunkt der "Rocker" sind mehr oder weniger puristisch gespielte Beat-, Rock- und Blues-Oldies, aber auch neuere Sachen aus dem vorigen Jahrtausend. Demnach geht es musikalisch "querbeet" und sogar vor Jazz und Chansons schreckt man - "wenn's denn sein muss" - nicht zurück. Der Eintritt ist wie immer beim Sulzbacher Musiksommer frei.