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2000 Wanderer machten sich auf den Weg

2000 Wanderer machten sich auf den Weg

Sulzbach. "Hier ist es angenehm. Aber im Wald war es doch ganz schön schwül." Axel Fey aus Quierschied hatte sich nach der 20-Kilometer-Tour am Sonntag auf dem Schulhof der Erweiterten Realschule in Sulzbach ein ruhiges Plätzchen gesucht. Mit seiner Frau Meta gehörte der Quierschieder zu den knapp 2000 Menschen, die am Wochenende bei der 24

Sulzbach. "Hier ist es angenehm. Aber im Wald war es doch ganz schön schwül." Axel Fey aus Quierschied hatte sich nach der 20-Kilometer-Tour am Sonntag auf dem Schulhof der Erweiterten Realschule in Sulzbach ein ruhiges Plätzchen gesucht. Mit seiner Frau Meta gehörte der Quierschieder zu den knapp 2000 Menschen, die am Wochenende bei der 24. Internationalen Volkswanderung des Wandervereins Frei-Weg Hühnerfeld mitmachten. "Auch wenn der Samstag etwas schwächer war als im vergangenen Jahr, so sind wir mit der Resonanz zufrieden", bilanzierte der Vorsitzende des ausrichtenden Vereins, Joachim Groß, am frühen Sonntagnachmittag. Zu diesem Zeitpunkt waren auch die meisten der 20 Teilnehmer vom Wanderclub CTL aus Forbach zurück. "Wir kommen immer wieder gern hierher, gehören zu den Stammgästen", berichtete Vizepräsident Alfred Krawiec. Stolz auf seine beiden Buben war Stefan Feick aus Dudweiler. Der achtjährige Daniel und sein sechs Jahre alter Bruder Dennis hatten den Papa auf der 20-Kilometer-Tour begleitet - Daniel zu Fuß, Dennis mit dem Fahrrad. "Eine beachtliche Leistung", meinte Joachim Groß und erklärte: "Die Buben waren diesmal unsere eifrigsten Jungwanderer." Wie gewohnt funktionierte die Organisation der Wanderung perfekt. Knapp 60 Helfer von Frei-Weg waren an beiden Tagen jeweils im Einsatz. Hilfe bekam der Verein auch von Hausmeister Helmut Kopp. Knapp 25 Frauen kümmerten sich um das leckere Essen: Schnitzel mit Pommes und Salat oder Wiener mit Kartoffelsalat waren die Renner. Knapp 100 Kuchen hatten die Mitglieder des Wandervereins gebacken. "Auch wenn wir ein eingespieltes Team sind, so ist jede Wanderung immer wieder eine Herausforderung", erläuterte Joachim Groß. Im Juni geht die Vorbereitung los. Da holt Groß die Genehmigungen ein. Vier Wochen vor der Wanderung beginnt die Detailplanung. Am Freitag, also einen Tag vor dem Start, werden am Morgen Bänke und Tische aufgebaut. Am Nachmittag sind die Zelte an der Reihe. Ein Trupp um Wanderwart Friedrich Rolli macht die Beschilderung der Strecke. Das Team um den 2. Vorsitzenden Manfred Körner kümmert sich um die Hinweisschilder an den Straßen rund um Hühnerfeld. Dann können die Wanderer kommen. Und die kamen am Samstagmorgen bereits kurz nach fünf Uhr. Groß: "Die Ersten waren mit Taschenlampen unterwegs, gingen später noch bei einer anderen Volkswanderung mit." Wieder in Hühnerfeld unterwegs war auch ein Wanderer aus Luxemburg. "Er kommt mit dem Zug, läuft dann die 20 Kilometer, bleibt ein paar Stunden und fährt am Abend wieder zurück", erzählte der Frei-Weg-Chef. In diesem Jahr stellten die Wanderfreunde aus Dudweiler mit 56 Teilnehmern die stärkste Gruppe. Mehr als 50 Mitglieder der Wandervereine aus Hüttigweiler, Schmelz, Illtal/Berschweiler und vom Turnverein Bildstock hatten die Schuhe geschnürt. Alle Gruppen über 25 Teilnehmer bekamen Präsente. Um den Sanitätsdienst bei der Wanderung kümmerten sich die Mitglieder des Friedrichsthaler Roten Kreuzes.