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Das Lebensmittel Nummer eins ist hier völlig in Ordnung
Stadtwerke: Bestnoten für unser Trinkwasser

Bis zu 900 Wasserproben werden jährlich entnommen. Hier ist Stadtwerke-Mitarbeiter Hans-Jürgen Blum damit beschäftigt.
Bis zu 900 Wasserproben werden jährlich entnommen. Hier ist Stadtwerke-Mitarbeiter Hans-Jürgen Blum damit beschäftigt. FOTO: Stadtwerke/M. Meyer
Saarbrücken/Dudweiler. Es gibt kein Lebensmittel, das so häufig und streng kontrolliert wird, wie Trinkwasser, so die Saarbrücker Stadtwerke. Kontinuierliche Laborprüfungen würden eine sehr gute Qualität des Wassers der Stadtwerke belegen. „Unser Wasser wird regelmäßig auf mögliche Schadstoffe untersucht“, erklärt Bereichsleiter Stefan Keller. „Diese Kontrollen belegen, dass unser Wasser alle gesetzlichen Grenzwerte sogar deutlich unterschreitet.“ Die Ergebnisse der Trinkwasseranalysen sind jüngst auf der Internetseite www.sw-sb.de veröffentlicht worden. Angesichts intensiver Tierhaltung und hoher Güllemengen auf den Feldern warnt das Umweltbundesamt vor zunehmender Nitrat-Belastung. „Die gemessenen Nitratmengen im Wasser des Saarbrücker Versorgers liegen bis zum 21-fachen unter den Grenzwerten der strengen Trinkwasserverordnung“, heißt es weiter. Auch was andere Spurenelemente betrifft, von Aluminium über Eisen bis Sulfat, sei das Leitungswasser der Stadtwerke Saarbrücken stets einwandfrei. Jährlich würden bis zu 900 Proben entnommen, die auf rund 15 000 Einzelparameter analysiert werden.

Die Stadtwerke Saarbrücken versorgen über ihre zwei eigenen Wasserwerke in Rentrisch und St. Arnual sowie zusätzlich aus den Wasserwerken Blickweiler und Wolfersheim die Landeshauptstadt Saarbrücken mit Trinkwasser bester Qualität. Darüber hinaus beliefern die Stadtwerke als Betriebsführer des Wasserwerks Bliestal mehrere Stadt- und Gemeindewerke im Saarpfalz-Kreis mit Trinkwasser. Um alle 180 000 Saarbrücker und weitere 40 000 Bürger der Stadt- und Gemeindewerke sowie auch eine Gemeinde in Frankreich mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser zu versorgen, ist eine aufwändige Infrastruktur notwendig. Die Stadtwerke unterhalten dafür ein weit verzweigtes Verteilnetz mit einer Länge von rund 850 Kilometern, 20 Brunnen sowie 21 Hochbehälter und sechs Pumpstationen sowie Druckerhöhungsanlagen. Die Wasserwerk Bliestal betreibt neben den beiden Wasserwerken 20 Brunnen, zwei Hochbehälter und ein Leitungs- und Kabelnetz von rund 70 Kilometern. „Über die Brunnen gelangt das Grundwasser an die Oberfläche. Danach wird es durch eine Abfolge physikalischer Prozesse zu Trinkwasser veredelt. Chemie kommt nicht zum Einsatz“, sagt Keller.