Stadt will die Hohenzollernstraße attraktiver machen für die Radfahrer

Verkehrspolitik : Hohenzollernstraße soll besser für die Radler werden

(red) Die Stadt will 2019 das Radeln zwischen Uni und Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) erleichtern. Eine Verkehrsinsel in der Hohenzollernstraße soll Radfahrten in beide Richtungen ermöglichen.

Dieses Vorhaben hat das Stadtplanungsamt am Donnerstag dem Bezirksrat Mitte vorgestellt. Der Ausschuss für Bau, Verkehr und Freiraum entscheidet am Mittwoch, 23. Januar. Baudezernent Heiko Lukas sagt, der Umbau erleichtere Studenten und Bediensteten der HTW das Umsteigen aufs Rad. Er verringere den Autoverkehr in der Innenstadt, entlaste Busse und Saarbahn. Noch sei zwischen Kepler- und Roonstraße ein Engpass: Dort sei die Hohenzollernstraße eine Einbahnstraße, die für Radfahrer im Gegensatz zu den anderen Abschnitten in Gegenrichtung nicht freigegeben ist. Die Stadt will an der Ampel zur Roonstraße vor der Marienschule eine Einfahrtschleuse für Räder schaffen. Radfahrer könnten sich dort vor den Autos einordnen. Außerdem sollen die Schrägpark-Streifen in eine Längsparkzone umgewandelt werden. Das schaffe Platz für den Radverkehr in Gegenrichtung. Und das bei einem Verlust von nur vier Stellplätzen. Der Umbau soll 35 000 Euro kosten.

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