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Bushaltestellen
Stadt baut weitere Haltestellen um

So wie die Haltestelle Schlossplatz sollen die anderen Haltestellen aussehen: samt Niederflurbusbordstein mit 18 Zentimetern Höhe.
So wie die Haltestelle Schlossplatz sollen die anderen Haltestellen aussehen: samt Niederflurbusbordstein mit 18 Zentimetern Höhe. FOTO: Stadt Saarbrücken
Saarbrücken. Die Stadt setzt den Umbau von Haltestellen fort, damit sie barrierefrei werden. Der Ausschuss für Bau, Verkehr und Freiraum erfuhr am Mittwoch, dass der Planungsauftrag für die behindertengerechte Umgestaltung der Haltestelle Hirtenwies auf der Folsterhöhe vergeben ist. Der Umbau beginnt voraussichtlich im Herbst.

Die Stadt setzt den Umbau von Haltestellen fort, damit sie barrierefrei werden. Der Ausschuss für Bau, Verkehr und Freiraum erfuhr am Mittwoch, dass der Planungsauftrag für die behindertengerechte Umgestaltung der Haltestelle Hirtenwies auf der Folsterhöhe vergeben ist. Der Umbau beginnt voraussichtlich im Herbst.


Zurzeit laufen Arbeiten an der Ensheimer Haltestelle Kreuzfeldstraße, die bis Mitte Februar enden sollen. In der Fenner Straße in Klarenthal lässt die Stadt fünf Haltepunkte behindertengerecht umbauen. Mitte des Jahres sollen sie fertig sein.

Währenddessen wird auch die Fenner Straße saniert. Im Laufe des Jahres steht noch der Umbau folgender Haltestellen an: Hansahaus (Haltepunkt Stengelstraße), Alt-Saarbrücken, St. Avolder Straße, Alt-Saarbrücken, Lisbet-Dill-Straße, Dudweiler, Guckelsberg (zwei Haltepunkte), Dudweiler, Tabaksweiher, St. Arnual, Am Versorgungshaus Richtung Bellevue, Alt-Saarbrücken, August-Müller-Straße, Pfählerstraße, Ottenhausen (vier neue Haltepunkte in Gersweiler), Hansahaus (Haltepunkt Eisenbahnstraße), Alt-Saarbrücken. Gegen Jahresende sollen außerdem die beiden Haltepunkte der Haltestelle Am Stadtgraben von der Wilhelm-Heinrich-Brücke an den Stadtgraben verlegt werden.



Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Umbauten insgesamt rund 900  000 Euro kosten. Dafür gibt es Zuschüsse vom Land beziehungsweise vom Bund.

Alle Haltestellen bekommen einen 18 Zentimeter hohen Niederflurbusbordstein, um das Einsteigen zu erleichtern. Außerdem kommen sogenannte Leitelemente in den Bordstein. Diese Rippenplatten haben eine andere Farbe als die Umgebung und sollen Sehbehinderten helfen, den Zugang zum Bus zu finden. Andererseits sind sie durch ihres rippenförmigen Musters für Menschen ertastbar, die auf den Blindenstock angewiesen sind.