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Sperrdatei und Eingangskontrolle in Spielbanken auch in Saarbrücken

Saarbrücken / Völklingen : Sperrdatei und Eingangskontrolle in Spielbanken

Nach Ansicht der Saarland Spielbank GmbH gibt es eine effektive Zugangskontrolle zu den Räumen.

Wer in eine Spielbank möchte, müsse den Personalausweis oder Reisepass vorlegen. Dann werde kontrolliert, ob gegen diese Person etwas vorliegt, erklärt der technische Leiter Frank Mang: „In Deutschland sind alle Spielbanken über eine zentrale Sperrdatei miteinander verbunden. Jeder Gast, der die Spielbank betreten möchte,  wird per Onlineabfrage mit dieser Datei verglichen. Bei einem Eintrag wird der Zutritt verweigert.“

Wenn Personen zum Beispiel wegen einer Spielsucht gesperrt werden, werde das sofort online an die Zentrale Sperrverwaltung Oasis mit Sitz in Hessen weitergeleitet, sagt Mang.

„Denn es muss gewährleistet sein, dass während der Spielsperre Personen nicht am Spielbetrieb der deutschen Spielbanken teilnehmen dürfen.“ Hier verweist Mang auf den Glücksspielstaatsvertrag. Die Sperre beträgt mindestens ein Jahr, schreibt die Saarland Spielbank GmbH auf der Internetseite.

Zu der Aussage des Spielhallenbetreibers Rudolf Buchheit in Völklingen, dass es in Spielbanken keine Beschränkung von Gewinn und Verlust gibt, aber in Spielhallen schon, sagt Frank Mang: „Anhand der belastbaren Zahlen für das Jahr 2019 beträgt der Durchschnittsverlust bei uns 12 Euro pro Stunde und liegt damit weit unter dem der Spielhallen. Eine Gewinnbegrenzung gibt es nicht.“

Es gebe auch keine Begrenzung für die Zahl der Automaten. Darüber entschieden letztlich die staatlichen Aufsichten. Mang betont aber, die Anforderungen an die Spielbanken seien hoch.

Hier nennt er neben Zutrittskontrolle und Spielersperre die Werbebeschränkungen und Kontrollen von Finanz- und Innenministerium.