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SPD will, dass Saarbrücker Verwaltung auch Arme mit Masken versorgt

Saarbrücken : SPD: Die Stadt muss den Armen Masken verschaffen

Wegen der verschärften Maskenpflicht sieht die SPD-Stadtratsfraktion die Saarbrücker Verwaltung gefordert. Sie müsse dafür sorgen, dass auch Menschen mit wenig Geld medizinische Masken bekommen.

„Die Stadt muss möglichst allen Bürgerinnen und Bürgern einen Zugang zu medizinischen Masken zu ermöglichen. Denn Masken sind die Voraussetzung für die Teilnahme am öffentlichen Leben“, sagt Sascha Haas, Sozialpolitiker der SPD-Stadtratsfraktion. Haas erinnert insbesondere an diejenigen in der Stadt, denen das Geld für medizinische Masken fehlt. „Gerade einmal 2,63 Euro pro Monat sind im Hartz-IV-Regelsatz für medizinische Produkte ohne Rezept vorgesehen. Das reicht nicht – erst recht nicht, wenn die Nachfrage weiter anzieht.“

Die Stadtverwaltung müsse nun engen Kontakt mit den sozialen Einrichtungen vor Ort suchen, so zum Beispiel mit den Gemeinwesenprojekten, der Wärmestube, mit Ingos Kleiner Kältehilfe oder dem Kältebus. Diese könnten helfen, ihre Gäste mit dem dringend benötigten Schutz auszustatten. Insbesondere müssten Menschen ohne festen Wohnsitz erreicht werden, die auch keinen Zugang zu Gutscheinen haben.