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Radverkehr
Radwege werden verbessert und ausgebaut

Saarbrücken. Der Bauausschuss des Saarbrücker Stadtrates hat einem entsprechenden Maßnahmenkatalog der SPD-Fraktion zugestimmt. Von Teresa Bauer und red

Auf Antrag der SPD-Fraktion hat der Bauausschuss des Stadtrates einem Katalog an Sofortmaßnahmen zugestimmt, die die Verwaltung einleiten soll. Dazu zählen verstärkte Kontrollen von regelmäßig zugeparkten Radwegen, etwa in der Brebacher Landstraße und der Bleichstraße. Dort soll der Schutzstreifen durch eine Rotmarkierung beziehungsweise durch Kunststoffhubbel (ähnlich wie in der Faktoreistraße) verbessert werden. Die verblichenen Markierungen der Fahrradwege in der Mainzer Straße und der St. Johanner Straße in Richtung Malstatt sollen nachmarkiert werden. Das Befestigen loser Pflastersteine ist ebenso Bestandteil des Maßnahmenkatalogs. Des Weiteren soll geprüft werden, ob Kunststoff-Füllungen in den Saarbahnschienen rund um den Hauptbahnhof eingesetzt werden.


Die Einbahnstraßen Sulzbachstraße von der Fußgängerzone bis Mühlenviertel sowie die Klausener Straße sollen im Gegenverkehr für Radfahrer geöffnet werden. Das Radwegenetz soll darüber hinaus durch entsprechende Verkehrsführung an der Bahnunterführung im Übergang von Martin-Luther-Straße zur Scheidter Straße, zwischen der Arndtstraße und der Großherzog-Friedrich-Straße stadteinwärts sowie zwischen der Trierer Straße und der St. Johanner Straße stadtauswärts (Bereich Westspange) erweitert werden.

Die Parkautomaten in der Trierer Straße, Höhe der Europagalerie, sollen versetzt werden, da „aktuell die Autofahrer auf dem Radweg ihr Parkticket ziehen müssen“, sagt der SPD-Stadtverordnete Patrick Kratz. Durch zusätzliche Radabstellanlagen in der Innenstadt sowie an Saarbahn- und Bushaltestellen (auch vermehrt überdacht) könne die Radinfrastruktur weiter verbessert werden. Am Eurobahnhof soll es ebenfalls mehr Abstellmöglichkeiten geben. Zudem fordert Kratz eine Bordsteinabsenkung zur Einfahrt in den Lützelbachtunnel und eine Fahrrad-Rampe in Form einer Metallschiene an der Treppe am Nordeingang Hauptbahnhof. Bei einem Radverkehrsstammtisch sollen sich Verwaltung, Verbände und Politik abstimmen. Kratz geht davon aus, dass mit diesen Maßnahmen der Anteil der Radfahrer am Verkehrsmix weiter steigen wird.