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Ein großer Erfolg für Dudweiler Schüler
So sehen sportlich überragende Sieger aus

Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot (links) mit der siegreichen Mannschaft im Kultusministerium.
Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot (links) mit der siegreichen Mannschaft im Kultusministerium. FOTO: BeckerBredel
Dudweiler/Saarbrücken. Jugend trainiert für Paralympics: Riesengroßer Erfolg für die Schule Winterbachsroth in Dudweiler.

Großer Empfang am gestrigen Dienstag im Saar-Kultusministerium. Denn mit einer überragenden  Leistung hatte das Fußballteam Saarland bei „Jugend trainiert für Paralympics“ vergangenes Jahr in Berlin die Goldmedaille geholt. Für diesen Erfolg wurden die jungen Leute ausgezeichnet. Das Team der Startgemeinschaft - als da sind die Schule Winterbachsroth, Förderschule für geistige Entwicklung Dudweiler, sowie die Friedrich-Joachim-Stengel-Schule Heusweiler - konnte sich im September im Finale gegen das favorisierte Team der Don Bosco Schule Lippstadt (NRW) durchsetzen. In einem spannenden Spiel gewannen die Fußballer am Ende 1:0.


Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot, die auch Vorsitzende der Kommission Sport der Kultusministerkonferenz ist, erklärte vor großem Publikum, warum Erlebnisse wie „Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“ so wichtig sind: „Im Sport zeigt sich beispielhaft, was Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen zu leisten vermögen. Gemeinsames Sporttreiben eröffnet allen Kindern und Jugendlichen die Chancen zu Teilhabe und Akzeptanz. Bewegung, Spiel und Sport sind besonders geeignet, sich gegenseitig kennenzulernen. Durch den Sport können Menschen mit Handicap ihre Einschränkungen kompensieren. Denn: Sich reinzuhängen, sich der Hausforderung des Wettkampfes zu stellen und mit anderen in einen Konkurrenzkampf einzutreten, hat mit einer Behinderung nichts zu tun. Ich bin daher sehr stolz auf die Leistung unserer Mädchen und Jungen.“

Seit 2013 finden Bundesfinal-Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler mit folgenden Förderschwerpunkten statt: körperliche und motorische Entwicklung (Körperbehinderte) in den Sportarten Leichtathletik, Schwimmen, Rollstuhl-Basketball und Tischtennis;  für Blinde und Sehbehinderte in den Sportarten Ski-Langlauf und Goalball; für geistige Entwicklung in den Sportarten Schwimmen, Fußball und Ski-Langlauf.



Saarländische Mannschaften nahmen nach Angaben des Kultusministeriums in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich an den Bundesfinalkämpfen teil. So konnte die Louis-Braille-Schule Lebach, eine Förderschule für Blinde und Sehbehinderte, jeweils eine Silber- und eine Bronzemedaille bei den Winterspielen im Ski-Langlauf erringen. 2016 erzielte die Startgemeinschaft Friedrich-Joachim-Stengel-Schule/Schule Winterbachsroth den dritten Platz beim Herbstfinale in Berlin.

Am Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia/Jugend trainiert für Paralympics“  in Berlin nahmen insgesamt 4000 junge Leute teil. Das Saarland war mit 97 Schülerinnen, 114 Schülern und 35 Betreuern  vertreten.  In den Sportarten Beachvolleyball, Fußball, Golf, Hockey, Leichtathletik, Schwimmen, Tennis und Triathlon hatten sich 22 saarländische Schulmannschaften qualifiziert.

„Jugend trainiert für Olympia“ und „Jugend trainiert für Paralympics“  ist der weltgrößte Schulsportwettbewerb mit zirka 800 000 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern in 17 olympischen Sportarten.

Seit Jahren unterstützt die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank Südwest finanziell die Landesjugendspiele und viele Projekte der schulsportlichen Wettbewerbe der Förderschulen. Die Stiftung überreichte Staatssekretärin Christine Streichert-Clivot  dafür einen Scheck in Höhe von 10 000 Euro.

Das Programm am Dienstagmittag  im Ministerium bereicherten gleich zwei Formationen: die Chorkids der Friedrich-Joachim-Stengel-Schule (Leitung Maria Kaiser) und der Schiller-Chor der Friedrich Schiller Schule (Leitung Isa Schneider) aus Heusweiler.