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So lief die Verteilung der Schutzmasken im Regionalverband Saarbrücken

Kostenpflichtiger Inhalt: Regionalverband : Die meisten Masken sind verteilt

Städte und Gemeinden im Regionalverband meisterten die Aktion. Aber allein hätten sie das meist nicht geschafft.

Die Stadt Sulzbach gab am Montag von 9 bis 16 Uhr an einer für Autofahrer eingerichteten Ausgabestelle am Jakob-Thome-Weg in Altenwald Masken aus. Arno Stöber fuhr wegen des schönen Wetters und fuhr im Cabrio vor, obwohl er sich bereits Masken besorgt hatte. In Altenwald erhielt er den vom Land beschafften Fünfer-Pack von Benjamin Zimmer, einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Zimmer händigte am Autoschalter nach kurzem Identitätscheck die Päckchen aus. Ab Dienstag gibt es Ausgabestellen in den anderen Stadtteilen von Sulzbach.

Besonders schnell war das Team der Stadt Püttlingen: Bereits am Sonntag hatten dort fast alle Bürger ihre Masken im Briefkasten, einige sogar am Samstag. Bernd Bläs, Fachbereichsleiter Öffentliche Dienste, sagt, die Stadt habe nicht auf die Lieferung gewartet, sondern die Masken bei der Spedition in Saarlouis abgeholt. 34 Studierende verteilten am Samstag bis 20 Uhr und am Sonntag bis 22 Uhr die Masken in Zweierteams. „Die hatten ordentliche Strecken zu laufen, und heiß war es auch, aber die haben sich durchgebissen.“ So sei mit Ausnahme eines kleinen Bereichs im Stadtteil Ritterstraße alles zugestellt worden. Kleine Verteilfehler sollten bis Dienstag beseitigt sein, sagt Bläs.

In Großrosseln waren 40 000 Exemplare zu verteilen. Die Mitarbeiter der Gemeinde sind derzeit in zwei Teams geteilt, die sich mit Homeoffice und dem Arbeiten im Rathaus abwechseln. Für das Sortieren kommen die Mitarbeiter, die gerade Homeoffice hätten, in die Rosseltalhalle und das Dorfgemeinschaftshaus Naßweiler, sagte Kerstin Gillet vom Verwaltungsteam. Diesen Dienstag sollen die Masken dann verteilt werden.

In Riegelsberg verteilten am Montag Feuerwehrleute, Mtglieder des THW und viele weitere Freiwillige die Fünfer-Packs. „Die Hilfsbereitschaft war so groß, dass wir schon um 9 Uhr alle Bezirke vergeben hatten und gar nicht alle Helfer gebraucht haben“, sagt Fachbereichsleiter Rouven Winter. Bis 13 Uhr war etwa die Hälfte der Masken ausgeliefert, die Verteilung war bis gegen 18 Uhr vorgesehen. Die Lieferung war erst gegen 11 Uhr am Sonntag eingetroffen – „wir waren eine der letzten Kommunen, die beliefert wurden“, sagt Winter. Gemeindemitarbeiter sowie Helfer von Feuerwehr, THW und DRK übernahmen das Vorsortieren. In den 39 Laufbezirke waren jeweils nicht höchstens 600 Personen zu beliefern.

Die Gemeinde Heusweiler geht einen anderen Weg. Sie hat in fünf der sieben Ortsteile eine, in Heusweiler selbst und in Kutzhof-Lummerschied zwei „Drive-in“-Abholstellen eingerichtet (Standorte unter www.heusweiler.de). Dort können die Einwohner die Masken abholen, ohne aus dem Auto auszusteigen. Sie müssen den Personalausweis zeigen. Es genügt ein Abholer pro Haushalt. Wer Masken für Nachbarn mitnimmt, braucht eine formlose Vollmacht. Die Verwaltung bittet Bürger, die genügend Masken haben, auf das Abholen zu verzichten. Weiter geht’s am Dienstag, 28. April, von 13 bis 19 Uhr. Wer die Abholstellen nicht erreichen kann, melde sich wegen einer Zustellung bitte unter Tel. (0 68 06) 91 12 22 oder 91 10.

In Friedrichsthal wurden am Montag ab 10.30 Uhr auf dem Rathausvorplatz und dem Marktplatz Bildstock Schutzmasken verteilt. Bewohner der Siedlungen Maybach und Klaraschacht bekommen die Fünfer-Packs nach Hause geliefert. Außer Verwaltungsmitarbeitern waren Mitglieder des THW im Einsatz. Eine Rathaus-Mitarbeiterin sagt, sm Morgen sei an den beiden Abholstellen viel los gewesen, zum Mittag habe der Betrieb dann abgeebbt.

In Quierschied trafen die rund 65 000 Masken erst am Sonntagnachmittag ein. Mitarbeiter der Gemeinde verpackten sie um und warfen sie ab Montagmorgen an jedem Haushalt in den Briefkasten. Das sollte Ansammlungen vermeiden und Menschen helfen, die kein Auto haben.

In Kleinblittersdorf haben Mitarbeiter der Gemeinde, Mitglieder der Räte und Freiwillige am Sonntag mit dem Verpacken und Austragen der Masken begonnen. Etwa 50 Leute waren im Einsatz und sorgten dafür, dass bis Montagmittag jeder Bürger in der Gemeinde fünf Masken im Briefkasten hatte. Insgesamt wurde in der Gemeinde Kleinblittersdorf 55 000 Masken verteilt. Wie die Gemeindeverwaltung mitteilte lief die Aktion reibungslos ab.