| 20:18 Uhr

Handball-Saarlandliga
HSG TVA/ATSV Saarbrücken siegt, HSG Dudweiler-Fischbach verliert

Saarbrücken/Dudweiler/Fischbach. Von Lucas Jost

Die HSG TVA/ATSV Saarbrücken hat in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach zwei Niederlagen in Serie gewann der Handball-Saarlandligist sein Heimspiel in der Mügelsberghalle gegen die HSG Nordsaar mit 33:30 (14:11). „Insgesamt war das eine gute Mannschaftsleistung von uns. Und deshalb haben wir das Ding hinten heraus auch gewonnen“, sagte Saarbrückens Linkshänder Lars Ihl.


„Das Spiel ohne Harz hat meiner Mannschaft nicht gelegen. Es war aber nicht dramatisch. Denn wir haben nicht viele technische Fehler gemacht, aber zu wenig unsere zweite Welle genutzt“, erklärte Nordsaar-Trainer Krzysztof Wroblewski: „Wir haben unser Tempo nicht gefunden.“ Seine Schützlinge mussten die Saarbrücker nach dem 6:6-Zwischenstand auf 13:9 ziehen lassen. Ihl hatte eine Erklärung parat, wieso sich seine HSG TVA/ATSV Saarbrücken dann nach dem Seitenwechsel von 14:11 auf 27:20 in der 46. Minute absetzen konnte. Er erklärte: „Durch unser Tempospiel. Wir haben uns hinten ein paar Bälle erkämpft und vorne endlich unsere Dinger weggemacht.“

Zwar kamen die Gastgeber kurz vor Schluss noch einmal in Bedrängnis, als Nordsaar-Spieler Jonas Hubertus vom Kreis aus den 28:30-Anschlusstreffer für die Gäste erzielen konnte. Dann sorgten jedoch Jan Peter Hoffmann und Georg Nukradze mit zwei schnellen Toren für den 33:30-Sieg der Saarbrücker, die mit 14:6 Punkten Tabellenvierter sind und am Samstag, 1. Dezember, um 18 Uhr beim Spitznereiter HSV Merzig-Hilbringen spielen. Der HSV hat ein Spiel und vier Punkte mehr.



Für Wroblewskis HSG Nordsaar, die einen Punkt und einen Platz vor der HSG TVA/ATSV steht, war die zweite Saisonniederlage eine verkraftbare. Er sagte: „Saarbrücken hat seine Heimstärke genutzt. Das war jedoch nicht schlecht von uns, wir haben zum Schluss guten Kampfgeist gezeigt und uns gut präsentiert.“

Die HSG Dudweiler-Fischbach verlor beim SV Zweibrücken II mit 28:30. „Ich würde sagen, wir haben das Spiel nur verloren, weil wir in der Offensive gegen einen gut aufgelegten Torwart zu viele Chancen liegen gelassen haben“, erklärte HSG-Trainer Christian Mühler mit Blick auf Schlussmann Julian Eisel: „Über die Abwehr kann ich nichts Negatives sagen. Wir haben gegen den starken Rückraum der Zweibrücker gut gestanden. Gerade in der ersten Halbzeit, aber auch große Teile in der zweiten.“

Der SV Zweibrücken II hatte sich unter anderem mit dem linken Rück­raumspieler Till Wöschler aus seiner ersten Mannschaft aus der Oberliga verstärkt. Er traf acht Mal. Über 10:10 (25. Minute) und 17:19 (40.) blieb Aufsteiger HSG Dudweiler-Fischbach zwar in Schlagdistanz, musste die Gastgeber zum Ende aber ziehen lassen.

Die HSG Dudweiler/Fischbach ist mit 8:10 Punkten Tabellenneunter und empfängt am Freitag, 23. November, den Vorletzten HSG Fraulautern-Überherrn (2:16 Zähler) zum „Vier-Punkte-Spiel“. Anwurf im Sportzentrum Dudweiler ist um 20 Uhr.