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Unternehmensgruppe Lehnert
Sicherheit ist hier das A und O

Auf unserem BIld (von links): Michael Lehnert, Birgit Lehnert-Barth, Gregor Lehnert und Dr. Markus Lehnert.
Auf unserem BIld (von links): Michael Lehnert, Birgit Lehnert-Barth, Gregor Lehnert und Dr. Markus Lehnert. FOTO: BeckerBredel
Camphausen. Einweihungsfeierlichkeiten bei der Unternehmensgruppe Lehnert in Camphausen.

„Da wir kein normales Bürogebäude und auch keine Fabrikhalle gebaut haben, sondern – wie die Medien schreiben – einen Hochsicherheitstrakt, war die Planungsphase sehr komplex und in sicherheitstechnischen Fragen außerordentlich aufwändig“, sagte  Gregor Lehnert, Chef der Lehnert-Unternehmensgruppe, bei der Eröffnung seines neuen Firmensitzes auf der Fläche des ehemaligen Bergwerks Camphausen. Fünf Millionen Euro wurden verbaut, das Budget genau eingehalten, lobte Lehnert seine Handwerker und Planer. Und die haben ihm ein Gebäude errichtet, dass exakt auf die Bedürfnisse einer Firma zugeschnitten ist, die unter anderem Dienstleister für Geldtransporte ist. Der Firmensitz hat zwei Bereiche: einen Sektor zur Abwicklung von Geldverkehr und eine Notruf-Leitstelle, wo unter anderem Notrufmeldungen aus Aufzügen oder Alarme von Brandmeldeanlagen entgegen genommen und geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Allein der Geldverkehr machte enorme Maßnahmen notwendig, die bei der Eröffnung gar nicht besichtigt werden durften. Der Sicherheitsbereich, in dem Geld angeliefert, gezählt und wieder für die Wechselgeld-Ausgabe vorbereitet wird. Wo Geldlieferungen zur Bestückung der Geldautomaten vorbereitet oder im Auftrag der Bundesbank beschädigte Scheine und Münzen aussortiert werden, ist nicht für die Öffentlichkeit gedacht, was man gut verstehen kann. Seit Juni ist die Verwaltung am neuen Standort, die Technikfirma (STT) folgte und seit wenigen Tagen ist der Geschäftsbereich Cash-Management am neuen Standort zu Hause. Lehnert, der auch in seinen Branchenverbänden sehr aktiv ist, wies bei der Einweihung auf die Bedeutung des Ausbildungsberufs „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ hin. Dies sei ein Beruf mit Zukunft und mit aktuell vielen offenen Stellen. Über Personalmangel bei der Polizei werde öffentlich rege diskutiert, „die private Sicherheitswirtschaft taucht in Regierungsprogrammen nicht auf“, sagte Lehnert und nannte Beispiele, wo private Sicherheitsdienste präsent sind.  „Zehntausende private Sicherheitskräfte schützen Konzerte, Weihnachtsmärkte, Bundesligaspiele, Volksfeste und auch Schulen“, so Lehnert.  Die Politik müsse diese Branche daher ernst nehmen und ihr mit klaren gesetzlichen Regelungen eine Basis geben. Andere Staaten in Europa seien da viel weiter.



(bub)