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SHG-Klinik Völklingen nimmt 3 coronakranke Franzosen auf

Grenzüberschreitende Solidarität : SHG-Klinik nimmt Corona-Patienten aus Frankreich auf

Die drei Patienten aus der Nachbarregion Grand Est werden auf einer speziell für Covid-19 ausgelegten Intensivstation behandel.

Die SHG-Kliniken Völklingen haben auf Wunsch der saarländischen Landesregierung drei schwerkranke Covid-19-Patienten aus der französischen Nachbarregion Grand Est aufgenommen. Eine 68-jährige Frau und ein 58-jähriger Mann wurden aus dem Regionalkrankenhaus in Metz und ein 53-jähriger Mann aus dem Krankenhaus in Forbach nach Völklingen gebracht. Das teilte die SHG am Donnerstag mit. 

Alle drei Kranken werden auf einer speziell für Covid-19-Patienten reservierten Intensivstation mit 12 Plätzen behandelt. Alle sind an Beatmungsgeräte angeschlossen. „Wir haben uns gerne in die Pflicht nehmen lassen“, betonen der Leiter der Intensivstation, Dr. Axel Tost, und der Ärztliche Direktor Professor Dr. Harald Schäfer: „Allein schon wegen der schwerkranken Menschen, denen wir so gut wie möglich helfen wollen. Aber auch als Zeichen unserer deutsch-französischen Freundschaft.“

Die SHG-Kliniken Völklingen sind neben dem Uni-Klinikum und den Winterbergkliniken eines der drei saarländischen Corona-Zentren, in denen schwerste Fälle behandelt werden.