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Unterstützung in Saarbrücken
Schulsozialarbeit ab sofort an allen Gymnasien

Der Regionalverband fördert den Einsatz von Schulsozialarbeitern.
Der Regionalverband fördert den Einsatz von Schulsozialarbeitern. FOTO: picture alliance / dpa / Jan-Philipp Strobel
Regionalverband. Regionalverband Saarbrücken bietet an allen Schulen 35,5 Stellen. Verbandschef Gillo fordert Engagement der Landesregierung. red

Seit Beginn des Jahres wird Schulsozialarbeit erstmals flächendeckend an allen neun Gymnasien in Trägerschaft des Regionalverbands Saarbrücken angeboten, heißt es in einer Pressmitteilung.. Einzige Ausnahme bilden die beiden reinen Oberstufengymnasien. Seit dem Schuljahr 2011/2012 gibt es bereits eine Schulsozialarbeiterstelle, die das Ludwigsgymnasium, das Gymnasium am Schloss, das Albert-Einstein-Gymnasium, das Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasium und das Warndtgymnasium betreut.


Mit der neu geschaffenen Stelle werden nun auch das Gymnasium am Rotenbühl, das Deutsch-Französische-Gymnasium, das Otto-Hahn-Gymnasium und das Theodor-Heuss-Gymnasium abgedeckt.

Schulsozialarbeiter unterstützen Lehrer bei pädagogischen Fragestellungen, sind in Klassenkonferenzen präsent, gestalten pädagogische Tage mit und bieten themenbezogene Arbeitsgruppen wie zum Beispiel Sozialkompetenztraining, Mobbing und Streitschlichtung an. Das teilt ein Sprecher des Regionalverbands in einer schriftlichen Stellungnahme mit.



Regionalverbandsdirektor Peter Gillo: „Wir haben großes Interesse daran, dass unsere Schülerinnen und Schüler die sozialpädagogische Unterstützung erhalten, die sie in belastenden Situationen benötigen.“ Mit ihrem freiwilligen und präventiven Ansatz seien Schulsozialarbeiter zu einem unverzichtbaren Angebot für Jugendhilfe geworden und könnten bei notwendigen Hilfen die Hemmschwelle zum Jugendamt abbauen.

Insgesamt finanziere der Regionalverband derzeit 35,5 Vollzeitstellen Schulsozialarbeit für Grundschulen, Gemeinschaftsschulen, Förderschulen und Gymnasien. „Die Jugendhilfe leistet ihren Beitrag, kann die Herausforderungen an den Schulen aber nicht alleine schultern“, lässt Gillo wissen. Hier seien auch die Landesministerien gefragt.“

Weitere Informationen zu den Standorten und den jeweiligen Ansprechpartnern vor Ort sind im INternet zu finden.