| 22:23 Uhr

Polizei-Einsatz
Schreckschüsse, Diebe und Randalierer

Saarbrücken. Cliquen von bis zu 20 Personen, die durch die Innenstadt zogen, und vermeintliche „Schüsse“ aus einer Schreckschusswaffe bereiteten der Polizei in der Nacht auf Sonntag allerhand Schwierigkeiten. Die Polizei hatte in dieser Nacht rund 70 Beamte auf der Straße, um an Orten, „an denen es in der Vergangenheit häufig zu Straftaten und Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung gekommen war“, Passanten und Fahrzeuge zu kontrollieren – und zwar „bis in die frühen Morgenstunden“. Das teilte die Polizei-Inspektion St. Johann in der Karcherstraße am Sonntag mit.

Cliquen von bis zu 20 Personen, die durch die Innenstadt zogen, und vermeintliche „Schüsse“ aus einer Schreckschusswaffe bereiteten der Polizei in der Nacht auf Sonntag allerhand Schwierigkeiten.
Die Polizei hatte in dieser Nacht rund 70 Beamte auf der Straße, um an Orten, „an denen es in der Vergangenheit häufig zu Straftaten und Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung gekommen war“, Passanten und Fahrzeuge zu kontrollieren – und zwar „bis in die frühen Morgenstunden“. Das teilte die Polizei-Inspektion St. Johann in der Karcherstraße am Sonntag mit.


Unterstützt wurden die Beamten aus der Karcherstraße von Kollegen aus dem Landespolizeipräsidium, von der Bundespolizei und aus der Ausländerbehörde.

Ergebnis: Die Beamten kontrollierten insgesamt 145 Personen. Nach den polizeilichen Maßnahmen und Ermittlungen wurden zehn Strafverfahren auf den Weg gebracht: vier wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, zwei wegen Fahren ohne Führerschein, eines wegen Drogenbesitz, drei wegen Widerstand gegen die Polizei bzw. wegen tätlichen Angriffs auf Polizisten. Außerdem leitete die Polizei 13 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten ein, darunter ein Verstoß gegen das Waffengesetz und einmal Alkohol am Steuer sowie elf wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung. Des Weiteren klärten die Beamten auch einen Handy-Diebstahl.



Ein Mann verletzte zwei Polizisten, die ihn festnahmen, wobei der Mann selbst verletzt wurde. Um Betrunkene vor sich selbst zu schützen bzw. um weitere Straftaten zu verhindern, nahm die Polizei drei Personen vorübergehend in Gewahrsam. Der Staatsanwalt beantragte für einen Festgenommenen noch in der Nacht einen Haftbefehl wegen eines Diebstahls und mehrerer früherer Delikte.

Die Bundespolizei kontrollierte 47 Personen am Bahnhof und leitete drei Strafverfahren ein. In zwei Fällen waren Personen mit falschen Papieren nach Deutschland gekommen. Bei einem Mann entdeckten die Beamten einen verbotenen Schlagring.