SC Güdingen am Samstag um 14 Uhr gegen Black & White RC Worms

Güdingen/Worms : Güdinger Squasher wollen weiter Erfolgskurs halten

Das Team vom SC Güdingen startet am Samstag um 14 Uhr beim Black & White RC Worms in die neue Bundesliga-Saison.

An diesem Samstag ist „World Squash Day“. Werbung in eigener Sache wollen an diesem Tag auch die Squash-Spieler des SC Güdingen betreiben, wenn sie um 14 Uhr beim Black & White RC Worms die neue Bundesliga-Saison starten. „Wir werden dort unser Bestes geben“, verspricht Johannes Wessela vor dem schweren Auftakt. Einen Auftaktsieg in Worms kann der SCG-Vorsitzende und Manager aber nicht versprechen. Die Wormser sind aktueller Vizemeister und dürften unter den acht Teams der Bundesliga-Südstaffel dank Topspielern wie dem deutschen Vizemeister Valentin Rapp, Tim Weber oder den Brüdern Jens und Carsten Schoor erneut das Maß der Dinge sein.

Der vierfache Europapokalsieger und Meister von 2011 und 2013 sei nach wie vor eine Nummer zu groß, sagt Wessela. Dahinter aber hält er alles für möglich – und formuliert die Zielsetzung betont offensiv: „Ganz klar: Wir wollen diesmal in die Playoffs“, schielt der Manager auf die Meisterschafts-Endrunde, an der jeweils die zwei Erstplatzierten der regulären Spielzeit in Nord und Süd teilnehmen dürfen.

Damit das gelingt, hat der Vorjahresvierte personell aufgerüstet – gerade bei den deutschen Spielern, die mindestens zwei der vier Positionen pro Spiel besetzen müssen. Güdingens Topneuzugang ist Nationalspieler Rudolf Rohrmüller vom Sportwerk Hamburg, mit dem der 27-Jährige zuletzt viermal in Folge die Endrunde erreichen konnte. „Dazu haben wir mit Johannes Dehmer-Saelz vom SC Monopol Frankfurt den besten deutschen U-23-Spieler verpflichtet. Mit ihm und Rohrmüller sind wir auf Position drei und vier viel stärker besetzt“, frohlockt Wessela. Mit Benjamin Fischer blieb zudem ein Punktgarant der Vorsaison als Teamkapitän erhalten. Und mit Rudolf Fries (U 21) holte der SCG auch ein hoffnungsvolles saarländisches Talent vom Regionalliga-Aufsteiger SC Saarlouis. „Wenn er weiter so gut an sich arbeitet, werden wir noch viel von ihm hören“, ist Wessela überzeugt.

Das dürfte ebenso für die ganz junge Garde um den Luxemburger Sean Thrill (U 19) und den Belgier Nathan Masset (U 17) gelten, die sich beide stark entwickelt haben und Einsätze erhoffen. Als neuen ausländischen Topspieler verpflichtete Güdingen den Ägypter Mohamed Elsherbini. Insgesamt hat der luxemburgische Cheftrainer Marc Thrill bei über 20 Spielern im Kader mehr denn je die Qual der Wahl. Die hohen Erwartungen beim SCG kommen also nicht von ungefähr – und spätestens am Sonntag im zweiten Spiel bei Aufsteiger Moskitos Waiblingen (14 Uhr) soll die Mission Endrunde dann Fahrt aufnehmen. „Wenn wir unser Ziel erreichen wollen, müssen wir dort natürlich gewinnen“, weiß Wessela.

Ihre Heimpremiere im Squashcenter Zweibrücken, wo der SCG seit 2016 heimisch ist, bestreiten die Saarländer am 2. November gegen Monopol Frankfurt und damit gegen den möglichen Hauptkonkurrenten um Rang zwei. Das liegt auch daran, dass sich mit dem deutschen Meister von 2006, Sport-Insel Stuttgart, das neben Worms dominierende Südstaffel-Team der letzten Jahre vor der Saison aus der Bundesliga zurückgezogen hat. Die Erfolgsgeschichte der Güdinger Squasher soll dagegen bald ihren nächsten Höhepunkt erreichen.