Verdacht auf Schwarzarbeit Hauptzollamt überprüft 100 Arbeitgeber in der Region – eine Festnahme, mehrere Verfahren

Saarbrücken · Das Hauptzollamt Saarbrücken überprüft heute im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktaktion, ob Arbeitgeber im Saarland und in der südlichen Pfalz den Mindestlohn zahlen und ob es Fälle von Schwarzarbeit gibt. Bei mehreren Arbeitgebern wurden die Beamten fündig.

Saarland: Hauptzollamt Saarbrücken überprüft Arbeitgeber wegen Schwarzarbeit
Foto: dpa/Hendrik Schmidt

Heute haben 73 Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Saarbrücken geprüft, ob Arbeitgeber den Mindestlohn von zwölf Euro im Saarland und im südlichen Rheinland-Pfalz zahlen. Diese Überprüfung fand im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktaktion statt. Insgesamt wurden 125 Arbeitgeber geprüft und knapp 250 Arbeitnehmer vor Ort zu ihrer Beschäftigung befragt. Das teilte das Hauptzollamt Saarbrücken mit.

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Hauptzollamt Saarbrücken: Diese Betriebe wurden heute kontrolliert

In acht Fällen besteht der Verdacht, dass der Mindestlohn nicht gezahlt wurde. In elf Fällen besteht der Verdacht der Schwarzarbeit. Drei Arbeitnehmer wurden vorläufig festgenommen, da der Verdacht besteht, dass sie sich unerlaubt in Deutschland aufhalten. Bei zwei Arbeitnehmern besteht der Verdacht des Sozialleistungsmissbrauchs. Bei zehn Arbeitgeber geht der Zoll davon aus, gegen die Stundenaufzeichnungspflicht verstoßen zu haben. Bei drei Arbeitgebern wurden Verstöße gegen die Handwerksordnung festgestellt

Die Maßnahmen des Hauptzollamts Saarbrücken wurden durch Kräfte der Finanzämter und Handwerkskammern unterstützt.

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