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Saarländerin im „Supertalent“-Finale

Köln/Saarbrücken : Saarländerin im „Supertalent“-Finale

Das hat es in der Geschichte der RTL-Castingshow „Das Supertalent“ wohl noch nie gegeben: Bei ihrer zweiten Teilnahme erhielt Sängerin Vanessa Calcagno am Samstagabend nicht nur von einem, sondern von allen vier Juroren den „goldenen Buzzer“.

Damit ist die Saarländerin automatisch im Finale am kommenden Samstag, 20.15 Uhr.

Dieter Bohlen fand ihren Auftritt sogar noch besser als beim ersten Mal. Bereits 2009 begeisterte sie ein Millionen-Publikum. Mit einem Rückstand von nur 0,1 Prozent der Zuschauer-Stimmen unterlag sie damals im Finale ihrem Konkurrenten, dem Hund Primadonna, und landete auf dem zweiten Platz. Nun will sie es noch mal wissen.

„Ich war wie in Trance, das war ein unbeschreiblicher Glücksmoment“, sagt Calcagno zu ihrer „Supertalent“-Rückkehr nach elf Jahren. Die heute 35-Jährige erklärt, sie habe keine Angst davor gehabt, dieses Mal vielleicht schlechter abzuschneiden. Sie habe das Ganze eher als Herausforderung gesehen und sich vor der Aufzeichnung viel Druck gemacht, denn sie wusste: „Ich habe die Messlatte sehr hoch gelegt.“ So sang sie Puccinis Arie „Nessun Dorma“, mit der bereits Paul Pott 2007 die britische Ausgabe der Casting-Show gewonnen hatte. Nach ihrer ersten „Supertalent“-Teilnahme ging Calcagno mit dem Tenor auf Tour, trat zudem unter anderem in Spanien, Italien und in den USA auf.

„Ich bin schon mitten in der Vorbereitung für das Finale“, verrät die Saarländerin. Mit einem Corona-Test geht es bereits am Dienstag nach Köln. Dort sind dann in den nächsten Tagen Proben, Soundchecks und Kostüm-Anproben angesagt. „Ich bin nur ein bisschen traurig, dass meine Familie dieses Mal beim Finale nicht live dabei sein kann“, bedauert sie. Denn pandemiebedingt ist kein Publikum zugelassen.

Nun hofft Calcagno auf die Unterstützung der Saarländer. Denn das Publikum stimmt darüber ab, wer „Supertalent 2020“ wird. Wir drücken auf jeden Fall die Daumen!