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Saarländer Kevin Jenewein im Finale der Castingshow "DSDS"

Finale der Castingshow „DSDS“ : Kevin Jenewein aus Sulzbach könnte „Superstar“ werden

Kevin Jenewein aus Sulzbach hat es bei „Deutschland sucht den Superstart“ ins Finale geschafft und kämpft nächstes Wochenende um den Titel.

Thomas Gottschalk statt Dieter Bohlen in der Jury, Duisburg statt Köln und Club-Atmosphäre statt ein riesiges Studio – im „DSDS“-Halbfinale war dieses Mal alles anders. Und auch Kevin Jenewein aus Sulzbach hat es im Gegensatz zu den Vorjahren bei seinem dritten Anlauf nicht nur endlich geschafft, in die Live-Shows zu kommen, sondern sich sogar für das Finale zu qualifizieren. Zusammen mit Jan-Marten Block, Karl Jeroboan und Starian McCoy kämpft der Saarländer nun am kommenden Samstag, 20.15 Uhr, um den Titel „Superstar 2021“ sowie die 100.000 Euro-Siegesprämie und einen Vertrag mit der Plattenfirma „Universal Music.“

Mit den neun aktuellen Kandidaten sei das Halbfinale so stark besetzt wie nie gewesen, waren sich die Juroren einig. Alle hätten „richtig gute Unterhaltung abgeliefert“, schwärmte Gottschalk. Für Mike Singer stand fest: „Ich könnte nicht mehr entscheiden, wer von Euch rausfliegt.“ Und Maite Kelly lobte die Teilnehmer: „Jeder von Euch ist einzigartig stark.“

Kevin glänzte bei allen seinen drei Auftritten: Mit allen anderen zusammen sang er zunächst den Hit des Jahres 2020 „Blinding Lights“ von The Weeknd. Im Team mit Daniele Puccia und Jan Böckmann überzeugte er zu dem Song „Whatever It Takes“ von Milow nicht nur musikalisch. Die drei legten zudem auch eine coole Tanz-Choreografie hin. Gottschalk urteilte, dass er so eine Truppe gerne öfters sehen würde und sie – falls sie „DSDS“ nicht gewinnen – als Band weitermachen sollten.

Als Letzter der neun Halbfinalisten war der Saarländer dann um 23.10 Uhr mit seinem Einzel-Song an der Reihe. Als vor seinem Auftritt ein Rückblick auf seine bisherige „DSDS“-Zeit lief, wurde er ganz emotional und kämpfte mit den Tränen: „Hier fühle ich mich Zuhause. Das ist genau das, was ich liebe und wie ich leben will“, verriet er. Nach einer Homestory, die den 27-Jährigen mit seiner Oma Annette in Saarbrücken auf der Alten Brücke und vor dem Schloss sowie im Studio zeigte, stimmte er schließlich von Nebelherzen umringt den Kulthit „Right Here Waiting” von Richard Marx an. Er legte einen super Auftritt hin: „Ich bin zufrieden. Darf ich noch mal?“, war er happy.

Von der Jury gab es Standing Ovations: „Du bist ein toller Typ“, stand für Gottschalk fest. Maite Kelly bedauerte, dass sie mit Kevin immer am strengsten gewesen sei. Doch dieses Mal habe er ihre Seele und ihr Herz berührt. Für sie war er sogar einer ihrer Favoriten.

Nicht unerwähnt ließen die Juroren jedoch, dass er sich so viele Gedanken machen würde und thematisierten seine Befürchtungen, noch mal kurz vor dem Ziel scheitern zu können: „Vergiss deine Ängste und glaube an deine Kraft“, riet ihm Gottschalk.

Bis zum Schluss musste Kevin darauf warten, ob er es geschafft hat. Dann stand fest: Jan Böckmann ist raus und er ist im reinen Männerfinale. Schon am Sonntag ging es direkt mit den Vorbereitungen für Samstag los.