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Saarbrückerin verschenkt selbst genähte Atemschutzmasken an Praxen und Krankenhäuser

Zum Schutz vor dem Corona-Virus : Saarbrückerin verschenkt selbst genähte Atemschutzmasken

Fatma Avsar näht seit Wochen Atemschutzmasken, die sie an Krankenhäuser, Arztpraxen und Apotheken verschenkt. Die Saarbrückerin sucht jetzt neue Einrichtungen, die die waschbaren und somit wiederverwendbaren Masken gebrauchen können.

Wegen des neuartigen Coronavirus werden vielerorts die Schutzmasken knapp. Auch in vielen Arztpraxen, Alten- und Pflegeheimen geht die Schutzausrüstung zu neige. Seit mehreren Wochen näht daher die Saarbrückerin Fatma Avsar an der heimischen Nähmaschine rund um die Uhr Atemschutzmasken, die sie an Krankenhäuser, Arztpraxen, Apotheken, aber auch Supermärkte verschenkt. Die Frauen aus der türkischen Gemeinde unterstützen Avsar mit Stoffspenden und Nähvorlagen. Über 200 Stück hat Avsar letzte Woche an das Saarbrücker Caritasklinkum St. Theresia auf dem Rastpfuhl verschenkt.

Selbst genähte Masken aus Baumwolle – sogenannte Behelfs- oder Gesichtsmasken – sind auf jeden Fall besser als gar keine Masken. Die Gesichtsmasken können gewaschen und somit wiederverwendet werden.

Foto: Caritasklinikum

Die Näherin sucht jetzt Einrichtungen, die dringend Schutzmasken gebrauchen können. Darüber hinaus freut sie sich über Materialspenden. Interessenten können sich per E-Mail bei Fatma Avsar melden unter nazliavsar@web.de. Die Gesichtsmasken können per Post verschickt werden oder bei Avsar in Saarbrücken-Malstatt abgeholt werden.