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Saarbrücker Stadtteilverein Mags reklamiert Verkehrsgutachten

Saarbrücken : Stadtteilverein Mags reklamiert Verkehrsgutachten

„Enttäuscht und ratlos“ ist nach eigenen Angaben der Vorstand des Stadtteilvereins „Malstatt – gemeinsam stark“ (Mags) über „das Ausbleiben des Gutachtens zum Umgang mit dem Schwerlastverkehr in der Lebacher Straße“.

Der Vereinsvorstand beklagt in einer Pressemitteilung: „Seit über einem Jahr warten wir nun auf das Konzept, welches die Frage klären soll, wie der Schwerlastverkehr nicht nur in der Lebacher Straße sondern auch in der ganzen Stadt reduziert werden kann.“

Mit der Markierung des Radschutzstreifens in der Lebacher Straße habe die Stadt den Bürgern signalisiert, dass sie in Malstatt mehr Rad fahren sollten. Das sei für Mags ein Grund gewesen, um das „Molschder Muli“, das Lastenfahrrad für Malstatt, anzuschaffen. Dazu habe die Stadt einen Zuschuss gegeben.

Der Mags-Vorstand erklärt: „Geht man jetzt nicht den nächsten verkehrspolitischen Schritt und verbannt den überörtlichen Schwerlastverkehr aus der Lebacher Straße, so handelt man vollkommen widersprüchlich.“

Am Dienstag, 11. Februar, wird Mags bei seiner Mitgliederversammlung über den Schwerlastverkehr in der Lebacher Straße diskutieren. Darüber hinaus stehen der Jahresbericht des Vorstandes und Vorstandswahlen an. Los geht’s um 18.30 Uhr im Johanna-Kirchner-Haus in der Eifelstraße.