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Weg vom Dreck
Kampf gegen Dreck auf der Straße

Saarbrücken. Kommunaler Entsorger in Saarbrücken wirbt mit Aktionstag gegen Müllsünder. red

der städtischen Aktionstage „Unsere neue Bahnhofstraße. 150 Jahre – Fit für die Zukunft“ von Freitag bis Sonnatg, 2. bis 4. November, wirbt der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) für mehr Sauberkeit in der Saarbrücker Einkaufsmeile. Der Entsorger verteilt Utensilien, die Passanten die Müllentsorgung erleichtern und sensibilisieren sollen, auf ihre Umgebung acht zu geben.


Obwohl der ZKE mehrmals tägllich reinigt, weist ein Unternehmenssprecher darauf hin, nicht einfach Dreck auf die Straße zu werfen. „Einwegverpackungen, Zigarettenkippen oder Hundekot sind ein unschöner Anblick beim Flanieren. Deshalb appellieren wir an jeden, egal ob Bürger, Gast oder Durchreisender, mit anzupacken und seinen Müll richtig zu entsorgen. Nur so können alle ihren Einkaufsbummel in einer sauberen Stadt genießen“, erklärt ZKE-Pressesprecher Otto Drossel.

Am Freitag, 2. November, verteilt das Saarbrücker Unternehmen Velotaxi im Auftrag des ZKE Sattelschoner für Fahrradfahrer. Diese  schützen die Sitzfläche vor Schmutz und Nässe und sind mit der Nummer der städtischen Dreckweg-Hotline bedruckt, heißt es in einer schriftlichen Ankündigung. Auch auf seiner Rückwand werbe das Fahrradtaxi für die kostenlose Rufnummer, unter der Saarbrücker seit 2007 Dreckecken auf öffentlichen Straßen und Plätzen melden können.



Am Samstag, 3. November, verteilen ZKE-Mitarbeiter Taschen-Aschenbecher an Passanten und machen darauf aufmerksam, dass Zigarettenstummel in einen Mülleimer und nicht auf die Straße gehören. Mit den kleinen Aschenbechern lasse sich die Kippe unterwegs sauber entsorgen, auch wenn kein Mülleimer in der Nähe ist.

Kaugummi-Monster bringt der kommunale Entsorger am Sonntag, 4. November, unter die Leute. Und auch die sollen zeigen, Ausgekautes nicht einfach auf den Weg zu spucken. Die Monster bestehen aus dünnem Papier, in das Verbraucher die klebrigen Überbleibsel einwickeln können, um sie bis zum nächsten Eimer zu bringen. „Kleb mir einen! Ich maans babbisch“, steht auf den Kaugummi-Monstern. Festgetretene Kaugummis seien hässlich im Stadtbild. Und nicht nur das: Oft nur mit teurem Soezialgerät ist die Ekelmase wegzubekommen. Und das geht auf Kosten aller.

Die Aktionen sind Teil der städtischen Kampagne „Sauber ist schöner. Aus Liebe zu unserer Stadt“, die  2007 von der Landeshauptstadt mit Bürgerinitiativen und dem Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetrieb (ZKE) ins Leben gerufen wurde, um das Bürgerengagement für mehr Sauberkeit zu fördern. Seit Mai dieses Jahres wird die Kampagne um zusätzliche Reinigungsaktionen von städtischen Ämtern, Eigenbetrieben und Gesellschaften verstärkt.

Weitere Informationen gibt es im Internet.