ZKE zieht positive Bilanz im Kampf gegen Müll

Müllentsorgung : ZKE zieht positive Bilanz im Kampf gegen Müll

Bislang gab es im ersten Halbjahr 562 Verfahren wegen unerlaubter Müllentsorgung. Die Bußgelder betragen bis zu 500 Euro.

Die „Umweltstreife“ des Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebs (ZKE) kontrolliert seit über einem halben Jahr Straßen in Burbach und Malstatt, in denen vermehrt illegal Müll entsorgt wird. Nun zieht der ZKE eine positive Bilanz des bisherigen Einsatzes.

Im ersten Halbjahr 2019 haben Mitarbeiter insgesamt 562 Bußgeldverfahren gegen illegale Müllverursacher eingeleitet. Die verhängten Bußgelder betragen bis zu 500 Euro für das Ablagern großer Sperrmüllteile auf öffentlichen Flächen. Außerdem haben Mitarbeiter Bürgerinnen und Bürger 310-mal angesprochen und über richtige Mülltrennung und -entsorgung informiert. Zur Verbesserung des Stadtbildes forderte die „Umweltstreife“ insgesamt 169 Anlieger, die die verpflichtende, wöchentliche Bürgersteig- oder Straßenreinigung vernachlässigt hatten, schriftlich zur Reinigung auf. Dieser Aufforderung kamen die Angeschriebenen größtenteils nach. Lediglich in sieben Fällen musste ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet werden. Darüber hinaus hat die „Umweltstreife“ 47 Hauseigentümer schriftlich darum gebeten, auf ihre Mieter einzuwirken, um die Sauberkeit im Umfeld der jeweiligen Gebäude zu verbessern. ZKE-Pressesprecherin Judith Pirrot: „Wir sind uns bewusst, dass es eine Daueraufgabe ist, Verschmutzungen nachhaltig vorzubeugen und Bürgerinnen und Bürger zu mehr Sauberkeit zu motivieren. Deshalb sucht die ‚Umweltstreife‛ permanent das persönliche Informationsgespräch. Wie die positive Bilanz ihres Einsatzes zeigt, sind wir damit auf einem guten Weg, die Sauberkeit effektiv zu verbessern und die Kosten für die Entsorgung wilden Mülls zu verringern.“

2018 entsorgte der ZKE rund 442 Tonnen illegaler Abfälle und entfernte rund 455 Tonnen wilden Müll von Containerstandorten. Die Entsorgungskosten beliefen sich auf rund 360 000 Euro.